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Tierpark könnte einzigartige Erlebniswelt werden

Masterplan In zwölf Jahren sollen knapp 40 Millionen Euro nach Reichenbrand fließen

Noch ist es Zukunftsmusik, aber sie klingt schön: Wer im Jahr 2030 den Chemnitzer Tierpark besucht, kann dann nicht nur einfach Tiere in Gehegen beobachten, er wird auf eine "Zeitreise durch die Erdgeschichte" gehen. Er darf in Themenwelten wie die Eiszeit eintauchen, Abenteuerspielplätze entdecken, Wow-Effekte durch Multimediatechnik erfahren, ein gläsernes Forschungslabor erkunden, auf einem 14 Meter hohen Baumwipfelpfad wandeln oder Deutschlands erstes 7D-Kino besuchen dürfen.

Projekt richtet sich nach Wünschen der Besucher

Es ist ein gigantisches Projekt, das mittels eines Masterplans vorgestellt wurde und das das derzeitige Areal in Reichenbrand in zwölf Jahren und mit einer Investitionssumme von knapp 40 Millionen Euro komplett umgestalten könnte. Dass der Chemnitzer Tierpark dringend eine Frischekur benötigt, ist seit langem bekannt. Besucher hätten in einer Onlinebefragung vor allem den Zustand der Gehege bemängelt und sich eine gesteigerte Attraktivität im Park sowie mehr Kinderangebote gewünscht, informierte Stefan Zaubitzer, der den Masterplan maßgeblich mitentwickelte. "Der Chemnitzer Tierpark hat mit seinem hervorragenden Tierbestand und seiner tollen Lage gute Voraussetzungen für jährlich 250.000 bis zu 300.000 Besucher", sagte er weiter. Das wären doppelt so viele wie aktuell.

Ein weiterer Beitrag zur Kulturhauptstadt

Wenn der Stadtrat dem Masterplan in seiner November-Sitzung zustimmt, könnte bald mit den ersten Umbauarbeiten begonnen werden. In insgesamt vier Phasen soll der jetzige Park umgestaltet werden. Phase 1 beinhaltet unter anderem eine Verlegung des Haupteingangs in Richtung Nevoigtstraße mit einem neuen Info-Bereich und einem Souvenirshop, die Errichtung eines Vivariums mit Zooschule - als Alleinstellungsmerkmal in der Tierparklandschaft - und einen Afrika-Spielplatz. Das Gesamtkonzept soll auch in Chemnitz' Bewerbung um den Titel Kulturhauptstadt eingehen.



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