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Chemnitz

Tierparkkonzept wird weiterentwickelt

Freizeit Größere Gehege, mehr Wissen und ein Rundgang durch die Erdgeschichte

Das 2014 erarbeitete Entwicklungskonzept für den Chemnitzer Tierpark ist weiterentwickelt worden. Das teilte die Stadt Chemnitz mit. Vorgestellt wurde der neue Plan mit dem Namen "Masterplan 2030+" am gestrigen Montag. Ziel sei der langfristige Fortbestand der Einrichtung, indem die Attraktivität gesteigert werden und dadurch auch die Besucherzahlen erhöht werden sollen. Für die Umsetzung dieses Masterplans werden insgesamt fast 40 Millionen Euro nötig, die aus Eigenmitteln, Zuschüssen der Stadt, Fördermitteln oder Spenden und Fördervereinsgeldern finanziert werden sollen.

So sieht das neue Konzept aus

Die künftige Strategie sieht drei gleichwertige Säulen für den Tierpark vor: Bildung, Artenschutz und Besucherservice. So soll zum Beispiel das Alleinstellungsmerkmal, die Amphibienausstellung beibehalten und ausgebaut werden und das sogenannte "Vivarium" den Besuchern eine Zeitreise durch die gesamte Erdgeschichte bieten. Dabei sollen verschiedene Zeitalter genauer beleuchtet werden sowie auch die Domestizierung von Tieren anhand des Mitmach-Bauernhofs vorgestellt werden.

Außerdem sollen im Zuge dessen großzügigere Gehege entstehen, die zum Teil auch begehbar gemacht werden sollen, und verschiedene Tierarten gemeinsam gehalten werden. Laut Aussagen der Stadt Chemnitz liegt der Schwerpunkt überall auf der Wissensvermittlung und der Erlebbarkeit. Möglich gemacht werden soll dies auch durch multimediale Techniken.



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