Tradition und Neuerungen: Fichtelberg-Radmarathon erlebt 14. Auflage

Startplätze für die Breitensportveranstaltung sind heiß begehrt

Chemnitz

Der Fichtelberg-Radmarathon hat in Chemnitz längst seinen festen Platz im Sportkalender. Doch im Gegensatz zu den Vorjahren wartet die Breitensportveranstaltung 2026 mit einer Neuerung auf. Erstmals erfolgt der Start vor dem Marathon-Tor im Sportforum.

1000 Sportler dabei

Am 7. Juni werden sich ab 9 Uhr 1000 Fahrerinnen und Fahrer mit ihrem Rennrad auf den Weg zum Fichtelberg machen und auf der knapp 90 Kilometer lange Distanz rund 1.800 Höhenmeter bewältigen. Die Teilnehmer im Alter von 16 bis 76 Jahren kommen vor allem aus Sachsen, aber auch aus Berlin München oder Düsseldorf.

Für die diesjährige Auflage haben sich auch Radsportler aus der Schweiz angesagt. In Zusammenarbeit mit dem RSV Chemnitz gibt es vor dem Start ein besondere Aktion. Wer sich vorher angemeldet hat (www.fichtelberg-radmarathon.de) kann auf der Radrennbahn im Sportforum hinter einem Derny ein paar Runden drehen.

Viele Partner machen Wettkampf möglich

Torsten Köpnick, der neben Andreas Grundmann, Alexander Kunert und Anett Ahnert zum Kern des Organisationsteams gehört, betont, dass es sich beim Radmarathon zum höchsten Berg Sachsens nicht um ein Radrennen handelt. „Wir fahren stets im laufenden Verkehr. Die Straßenverkehrsordnung ist einzuhalten“, so der Streckenplaner.

Er macht in diesem Zusammenhang auf die angenehme und zielführende Zusammenarbeit mit dem federführenden Stadtsportbund Chemnitz , den Durchfahrtskommunen sowie sämtlichen Behörden aufmerksam. In Zwönitz und Ehrenzipfel wird es zum Beispiel Verpflegungspunkte geben. Der Kurs führt unter anderem durch Burkhardtsdorf Meinersdorf, Thum, Gornsdorf und Raschau. Die Nachfrage nach den limitierten Startplätzen ist sehr hoch, es gibt nach wie vor eine Warteliste. Sobald es eine Absage gibt, rückt ein Interessent nach.

Alles begann 2012

Die erste Auflage des Fichtelberg-Radmarathons gab es 2012. Die damaligen Initiatoren, die Chemnitzer Sportinstitutionen Frank Bihra und Heiko Schinkitz, begrüßten damals 250 Starter.

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