Trotz Niederlage weiterhin Spitzenreiter

Basketball Niners erwarten am Freitag Gladiators aus Trier

Trotz der dritten Saisonniederlage sind die Niners weiter Tabellenführer der 2. Bundesliga ProA. Beim 70:85 (30:41) am Wochenende in Heidelberg musste die Mannschaft von Trainer Rodrigo Pastore erstmals 2018/19 auswärts klein beigeben.

Dabei war an der Einstellung der Sachsen nicht viel auszusetzen, kämpften sie sich doch nach schnellem Rückstand im dritten Viertel heran und übernahmen sogar kurzzeitig die Führung. Doch eine überschaubare Dreierquote, die bereits seit drei, vier Spielen anhält, ließ den Traum vom Fortbestand der Auswärtsserie platzen. Jonas Richter war mit 15 Punkten treffsicherster Niner. Bereits am Freitagabend (Beginn: 19.30 Uhr, Richard-Hartmann-Halle) empfängt der Liga-Spitzenreiter die Gladiators aus Trier zum Duell der beiden Karl-Marx-Städte.

Der Gegner ist bereit

Die Moselstädter sind unter Trainer Christian Held ein heißer Playoff-Kandidat und fegten am Samstag die Hamburg Towers (78:63) vom Parkett. Dabei zeichnete ein Duo fast im Alleingang verantwortlich. Jermaine Bucknor legte starke 34 Zähler auf, Johannes Joos immerhin 21. "Auf die beiden richten wir unser Hauptaugenmerk", ist Pastore gewarnt. Dabei kommen die Gladiators mit nur drei ausländischen Spielern aus.

Neben Bucknor sind dies der Luxemburger Thomas Grün und der nachverpflichtete Kelvin Lewis, der für den länger verletzten Dranginis geholt wurde. Das Spiel lenken indes die beiden flinken Smit und Schmitz. Das Hinspiel im Oktober hatten die Niners mit 82:72 für sich entschieden. Nun wollen sie in ihrem Wohnzimmer nachlegen und die Hamburger auf 4-Punkte-Abstand halten. Dabei sollten der routinierte Ivan Elliott und der nachverpflichtete Josh Fortune besser als zuletzt in die Gänge kommen. Ob von der Dreierlinie oder aus dem Spiel heraus bleibt dabei eher sekundär.