Tschüß Chemnitzer Weihnachtsbaum: Welche Tiere und welches Handwerk sich über die Reste freuen

Nach dem Abbau: So wird der Chemnitzer Weihnachtsbaum verwertet

Chemnitz

Während der Alltag längst wieder begonnen hat, verabschiedet sich der Chemnitzer Weihnachtsbaum heute still und leise vom Marktplatz. Es ist ein Moment, den viele gar nicht bewusst mitbekommen: Gegen 13 Uhr begann der Abbau – fast so, als wolle man dem Zauber der vergangenen Wochen noch ein paar letzte Minuten gönnen.

Pyramide und Baum sagen leise „Tschüss“

Nicht nur der Baum muss weichen – auch die große Weihnachtspyramide wird Stück für Stück abgebaut. Der Platz, der noch vor Kurzem im Lichterglanz erstrahlte, wirkt nun plötzlich leer – und ein bisschen wehmütig.

Doch was passiert mit dem riesigen Weihnachtsbaum?

Hier wird es spannend: Die Überreste des Weihnachtsbaums landen nicht etwa im Schredder. Stattdessen geht das grüne Prachtstück auf Wanderschaft. Teile des Baumes kommen in den Tierpark Chemnitz – eine willkommene Überraschung für einige tierische Bewohner, die sich über Tannengrün zum Knabbern oder Spielen freuen dürften.

Ein weiterer Teil des Holzes geht an eine Chemnitzer Tischlerei, wo das Material ein zweites Leben beginnt – vielleicht als Möbelstück, Deko oder etwas völlig anderes. Weihnachten lebt weiter – nur eben in anderer Form.

Chemnitz nach Weihnachten: Ein Platz macht sich frei

Der Marktplatz in Chemnitz wirkt nach dem Abbau fast ungewohnt aufgeräumt. Doch wie jedes Jahr gilt: Nach Weihnachten ist vor Weihnachten. Und wer weiß – vielleicht steckt in den alten Ästen des Baumes ja schon ein Hauch des nächsten Festes.

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