TU Chemnitz bietet neuen Masterstudiengang

Studium Zusammenspiel von Mensch und Technik

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Nahezu alle Tätigkeiten werden heute technisch unterstützt. Wie Mensch und Technik im Erfüllen von Aufgaben zusammenwirken, ist der Gegenstand der wissenschaftlichen Disziplin "Human Factors". Diesen fakultätsübergreifenden Masterstudiengang bietet nun auch die TU Chemnitz ab dem kommenden Wintersemester an.

Der Studiengang kann mit einem Bachelor-Abschluss in Psychologie, Informatik oder einer Ingenieurwissenschaft aufgenommen werden, bei anderen Bewerbern entscheidet der Prüfungsausschuss. Absolventen des Masterstudiengangs "Human Factors" sind qualifiziert für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in Unternehmen, die technische Produkte für die Nutzung durch Menschen herstellen.

Mensch-Computer-Interaktion als Forschungs- und Anwendungsgebiet

Vor allem sicherheitskritische Systeme sind dabei ein klassisches Anwendungsfeld, beispielsweise in den Bereichen Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehr, Luft- und Raumfahrt, chemische Industrie und Medizin. Mit der Entwicklung von Kommunikations- und Informationstechnologien wurde zudem die Mensch-Computer-Interaktion ein umfangreiches Forschungs- und Anwendungsgebiet der Human Factors.

Jüngere Gebiete sind Prothetik, Telemedizin, hochautomatisierte Fahrzeuge, Mensch-Roboter-Interaktion und intelligente Assistenzsysteme. Human Factors-Experten arbeiten eng mit Ingenieuren und Designern zusammen. Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse in relevanten Gebieten der Psychologie, der Arbeitswissenschaft und der Mensch-Computer-Interaktion und sind mit technischen und ingenieurwissenschaftlichen Gegenständen vertraut. Mehr unter www.tu-chemnitz.de/hsw/humanfactors