TU Chemnitz erhält Unterstützung aus Cambridge

Forschung Englischer Professor tritt Wissenschaftsbeirat bei

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Prof. Ian White (re.) von der renommierten University of Cambridge zeigte sich beeindruckt von der Forschungsleistung am Bundesexzellenzcluster MERGE der TU Chemnitz. Foto: TU Chemnitz/Rico Welzel

Der Professor Ian White von der University of Cambridge besuchte in den vergangenen Tagen die TU Chemnitz. Als künftiges Mitglied des Wissenschaftsbeirates des Bundesexzellenzclusters MERGE an der TU Chemnitz informierte er sich über aktuelle Forschungsleistungen des Chemnitzer Exzellenzclusters.Bereits nächste Woche erfolgt der Beitritt von White zum Wissenschaftsbeirat.

Großer Vorteil für die Zukunft

Der Sprecher des Clusters empfing den Gast aus England und betonte den großen Vorteil der zukünftigen Zusammenarbeit: "Die Mitarbeit ist ein großer Gewinn für den weiteren Ausbau internationaler Forschungskooperationen und die Sichtbarkeit unserer exzellenten Leichtbauforschung als Kernkompetenz der TU Chemnitz."

White zeigte sich von der Forschungsstärke und -qualität am Chemnitzer Exzellenzcluster begeistert und lobte besonders die Möglichkeit, sofort an Prototypen forschen zu können: "In Großbritannien wünschen sich viele kleine Unternehmen die Mittel, um Prototypen zu bauen. Ihr MERGE Technology Centre ist dafür exzellent geeignet. Und es ist großartig, dass Ihr Cluster nicht nur die Fähigkeiten hat, sondern sie auch mit seinen Partnern teilt."

Konkrete Projekte sind bereits in Planung

Zudem sieht er bereits an ganz konkreten Projekten Kooperationspotential: "Wir beschäftigen uns in Cambridge gerade mit Smart Packaging, also Textilen und Kunststoffen mit integrierten elektronischen Funktionen wie zum Beispiel RFID-Etiketten. Ihre Technologie wäre dafür ideal."

Auch Lothar Kroll zeigt sich begeistert und erwidert: "Unsere Forschungsgebiete ergänzen sich sehr gut: Wir brauchen Ihre Kompetenzen in der Elektronik und können Sie mit unserem Expertenwissen in Verarbeitungstechnologien unterstützen."