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Erzgebirge

TU Chemnitz verurteilt Gewalteskalation im Iran

Unterstützung Solidarisch mit Demonstrierenden umgehen und helfen

Die TU Chemnitz verfolgt die Ereignisse im Iran - den Tod der Kurdin Mahsa Amini während ihrer Inhaftierung aufgrund eines vermeintlichen Verstoßes gegen die islamische Kleiderordnung sowie die zunehmende Gewalt gegen angesichts dieses Ereignisses demonstrierender Menschen, u. a. an akademischen Einrichtungen wie der Sharif-Universität in Teheran - mit großer Besorgnis.

Friedevolle und solidarische Einheit bilden

Sie erklärt sich gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und weiteren deutschen Universitäten solidarisch mit Studierenden sowie Beschäftigten an Universitäten im Iran, die sich friedlich für Menschenrechte einsetzen, und bietet Unterstützung für iranische Studierende und Beschäftigte vor Ort in Chemnitz sowie für gefährdete Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Iran im Rahmen des "Hilde Domin"-Stipendienprogramms des DAAD, aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, sowie der Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung.

Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit

"Wir sind angesichts der zunehmenden Gewalt gegen demonstrierende Menschen im Iran, darunter viele Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, tief betroffen und verurteilen diese auf das Schärfste. Die TU Chemnitz steht klar und unmissverständlich für Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit - und damit an der Seite der Demonstrierenden im Iran, die sich friedlich für diese Wert einsetzen. Wir werden unsere Studierenden und Beschäftigten aus dem Iran sowie gefährdete Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Iran bestmöglich unterstützen", sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz.

Hilfsangebote für iranische Studierende und Beschäftigte der TU Chemnitz

Vor Ort in Chemnitz können Betroffene neben den psychologischen Unterstützungsangeboten der Psychosozialen Beratungsstelle der TU Chemnitz auch das Angebot der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz nutzen. Der Virtual Safe Space des Internationalen Universitätszentrums der TU Chemnitz steht für Angehörige der Universität, unabhängig ihres jeweiligen Aufenthaltsortes, anonym und kostenlos für eine Beratung zur Verfügung.

Hilfsangebote für gefährdete Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Iran

Für gefährdete Studierende und Promovierende wird am Internationalen Universitätszentrum das "Hilde Domin"-Stipendienprogramm des DAAD, aus Mitteln des Auswärtigen Amtes, ausgeschrieben. Es steht Studierenden und Promovierenden offen, die in ihren Heimatländern in Gefahr sind und denen ihr Recht auf Bildung und Forschung verwehrt wird - so auch Betroffene aus dem Iran. Die nächste Ausschreibung wird voraussichtlich in Kürze veröffentlicht. Für gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird am Internationalen Universitätszentrum regelmäßig die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgeschrieben. Sie unterstützt Forschende, die aufgrund von Repressionen oder Gefahren für Leib und Leben nicht frei forschen können. Eine Bewerbung wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 wieder möglich sein.

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