TU-Forschungsprojekt geht in nächste Runde

Aufruf Probanden für Chemnitzer Demenz-Forschung ab Februar gesucht

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Das Hauptgebäude der TU Chemnitz an der Straße der Nationen 62. Foto: TU Chemnitz/Wolfgang Thieme

Die Arbeitsgruppen Sportpsychologie, Bewegungswissenschaft, Digital- und Schaltungstechnik sowie Analysis der TU Chemnitz arbeiten aktuell an der Entwicklung eines multidimensionalen Instrumentes zur Früherkennung von Demenz.

Probanden müssen verschiedene Aufgaben lösen

Für dieses Forschungsprojekt werden ab Februar Probanden gesucht - Frauen und Männer ab 80 Jahren, bei denen bisher keine Demenz ärztlich diagnostiziert wurde und die selbstständig gehen können, ggf. mittels Gehhilfen. Die Studien-Teilnehmer erhalten Einblick in ein modernes Forschungsprojekt und eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Sie werden gebeten, an drei verschiedenen Tagen für jeweils ein bis zwei Stunden zur TU Chemnitz auf die Reichenhainer Straße zu kommen, heißt es von der Pressestelle. Dort sollen sie unter anderem verschiedene Denksportaufgaben, leichte Gleichgewichts- und Gehaufgaben sowie Aufgaben zur Wahrnehmung von Reizen an der Hand und zur Handgeschicklichkeit absolvieren.

Während der Aufgaben zur Handgeschicklichkeit wird ein EEG (Elektroenzephalogramm) von ihren Gehirnaktivitäten erstellt. Nach neun Monaten werden die gleichen Aufgaben wiederholt, um mögliche Veränderungen festzustellen. Informationen für Interessierte gibt es von Dr. Katrin Müller, Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften, unter Telefon 0371-53119938.