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"Äußerst positive Bilanz"

Wirtschaft Industrieunternehmen verzeichnen im ersten Halbjahr Zuwächse

Die Industrie in der Region sieht sich weiterhin gut aufgestellt. Wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) am gestrigen Freitag mitteilte, konnten die Industrieunternehmen im Kammerbezirk im ersten Halbjahr 2015 Umsatzsteigerungen von 7,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr verzeichnen. Insbesondere der Fahrzeugbau habe deutlich zulegen können - hier sind die Umsätze um 18 Prozent gestiegen. Der Maschinenbau hingegen habe Umsatzverluste von über acht Prozent hinnehmen müssen - Folge der Russlandkrise und von Rückgängen in China. Insgesamt spricht die IHK aber von einer "äußerst positiven" Halbjahresbilanz der südwestsächsischen Industrie. Trotz der außenwirtschaftlichen Schwierigkeiten wuchs der Auslandsumsatz über alle Branchen hinweg - mit neun Prozent sogar mehr als die Geschäfte im Inland (sechs Prozent). Die Situation stellt sich dabei von Land zu Land jedoch unterschiedlich dar. Zahlen bis Mai zeigen, dass beispielsweise die Geschäfte mit Kunden in Spanien und Italien deutlich wuchsen, dank des günstigen Wechselkurses des Dollars stiegen auch die Exporte in Richtung USA. Im Russlandgeschäft verloren die Unternehmen der Region hingegen bis Mai 17 Prozent ihrer Umsätze, Maschinenbauer sogar 37 Prozent. Wichtigster Exportpartner ist aktuell China - hier stiegen die Umsätze bis Mai jedoch nur leicht um sechs Prozent, während sie im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch um 29 Prozent gewachsen waren. Beliebte Handelspartner sind einer Umfrage der IHK darüber hinaus vor allem die Nachbarländer Deutschlands - Schweiz, Österreich, Polen und die Tschechische Republik. Mit dem Auslandsgeschäft wollen Unternehmen vor allem Arbeitsplätze in der Region erhalten und neu schaffen - der Gründung von Niederlassungen im Ausland werde hingegen noch eher selten praktiziert, so die IHK.



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