Über 8000 Besucher bei "mach was!"

Messe Neues Konzept zur Berufsorientierung kommt an

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Neben Schülern und deren Eltern nutzten ebenso Studenten und Berufserfahrene die Messe, um neue Perspektiven für sich zu entdecken. Foto: Andreas Seidel

Menschen dicht an dicht in den Hallengängen, Wartezeiten an den Ausstellerständen und Stehplätze bei den Workshops belegten: Die neue Ausbildungs- und Studienmesse "mach was!" ist angekommen. Rund 8100 Besucher folgten am Wochenende dieser Aufforderung und informierten sich in der Messe Chemnitz über die Ausbildungs-, Studien- und Jobangebote der mehr als 70 Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Institutionen.

Nils Krämer, Ausbildungsleiter bei der PTF Group Stollberg, war mit "seinen" Azubis Nicole Roppel und Alexander Kunz auf die Messe gekommen, um für die Lehre als Zerspanungsmechaniker zu werben. Die drei Vertreter des Herstellers mechanisch hochkomplexer Präzisionsteile und Baugruppen konnten sich über viel Resonanz freuen. "Wir hatten mehr Nachfragen als zu vergleichbaren Messen vorher. Das lag sicher auch an der breit gestreuten Werbung im Vorfeld. Die meisten Jugendlichen wollten sich erst einmal orientieren und hatten noch keine rechten Vorstellungen von dem Beruf. Aber wir konnten auch bereits eine Initiativbewerbung entgegen nehmen", resümiert Nils Krämer die beiden Messetage.

Neben Schülern und deren Eltern nutzten ebenso Studenten und Berufserfahrene die Messe, um neue Perspektiven für sich zu entdecken. Viel Lob gab es von ihnen für das Organisationsteam von "mach was!": "Hier kümmert man sich sehr gut um die Aussteller", befanden Andrea Brandl und Sandra Schubert vom Arbeitgeberverband Sachsenmetall.