Überwachung und Alltag: Neue DDR-Ausstellungsreihe im Tietz

Mit „Stempel & Kissen“ blickt Künstler Joerg Waehner zurück auf Karl-Marx-Stadt – und stellt Fragen nach Kontrolle und Freiheit

Chemnitz

Am Donnerstag, dem 15. Januar, wird um 18 Uhr in der Galerie der Volkshochschule Chemnitz im Tietz im 4. OG die Ausstellung "Stempel" & "Kissen" des Künstlers Joerg Waehner eröffnet. Damit startet eine neue Veranstaltungsreihe, die künstlerische Arbeiten, persönliche Erinnerungen und historische Dokumente miteinander verknüpfen will. Die Ausstellung eröffnet damit neue Perspektiven auf Überwachung, Widerspruch und den Alltag in der DDR und setzt diese in Beziehung zur Gegenwart.

 

Rückblick auf Karl-Marx-Stadt

Waehners Arbeiten greifen Erfahrungen auf, die ihren Ausgangspunkt im damaligen Karl-Marx-Stadt haben. Aus dieser konkreten Verortung heraus entfaltet sich im Zusammenspiel von Kunst, Zeitgeschichte und individueller Erfahrung ein Raum für Reflexion über Formen von Kontrolle, Selbstbehauptung und gesellschaftlichem Wandel.

 

Spurensuche und Handlungsspielräume

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit sichtbaren und unsichtbaren Spuren staatlicher Macht auseinanderzusetzen und den Blick auf individuelle Handlungsspielräume im historischen Kontext zu schärfen.

 

Dialog und Musik zur Eröffnung

Zur Ausstellungseröffnung findet ein Gespräch zwischen dem Künstler Joerg Waehner und dem Moderator Andreas Bochmann statt. Andreas Bochmann übernimmt auch die musikalische Begleitung des Abends.

Begleitend zur Ausstellung soll eine Reihe weiterer Veranstaltungen stattfinden, die das Thema vertiefen und unterschiedliche Zugänge ermöglichen. Sie sind hier aufgelistet.

 

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