Umzug: Weihnachtsfrieden und Friedensplatz

Verwaltung Mitarbeiter ziehen um - vorübergehende Schließungen angekündigt

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Das Areal vor dem neuen technischen Rathaus heißt jetzt Friedensplatz. So hat es der Stadtrat am Mittwoch entscheiden. Foto: Steffi Hofmann

Tausende Chemnitzer strömten Mitte November ins Neue Technische Rathaus, um das dreiteilige Gebäude nach seiner Fertigstellung zu besichtigen.

Den neugierigen Chemnitzern folgen nun die städtischen Angestellten, die hier künftig ihren Arbeitsplatz haben werden: Zahlreiche Ämter ziehen in den nächsten Tagen und Woche aus ihren alten Räumen aus - überwiegend aus dem bisherigen Technischen Rathaus an der Annaberger Straße, wo der Mietvertrag der Stadt ausläuft. Den Anfang machte die Zentrale Poststelle der Stadt, noch in dieser Woche soll die Druckerei der Stadt folgen. Bis Ende Februar sollen die meisten Ämter umgezogen werden, ganz zum Schluss das Baugenehmigungsamt.

Bestimmte Ämter bleiben vorerst geschlossen

Immer wieder wird es deswegen zu geplanten kürzeren Schließzeiten an den Umzugstagen kommen, wie die Pressestelle des Rathauses mitteilte. So werden Schul- und Sportamt zwischen dem 27. Dezember und 3. Januar überwiegend geschlossen sein, das Umweltamt zwischen 2. und 5. Januar und das Grünflächenamt zwischen 12. und 18. Januar komplett zu haben. Auch bei einzelnen Abteilungen des Sozialamts sind Schließzeiten zu erwarten: Sie ziehen allerdings nicht ins Neue Technische Rathaus, sondern in den Moritzhof. Hier ist die Schließung zwischen 5. und 19. Januar angekündigt. In dieser Zeit soll aber das Kundenportal im Moritzhof geöffnet sein, um dringende Fälle zu bearbeiten.

Weihnachtsfrieden: Auf Mahnung und Vollstreckung wird verzichtet

Weniger umzugs-, sondern eher jahreszeitlich bedingt, kündigt auch die Stadtkämmerei "Ruhezeiten" an. So soll - wie in den vergangenen Jahren auch - zwischen dem 21. Dezember und dem 1. Januar ein "Weihnachtsfrieden" gelten: In dieser Zeit will die Stadt auf die Mahnung und Vollstreckung von offenen Forderungen verzichten. Ausnahmen gibt es, wenn die Verjährung offener Zahlungen droht. Derweil hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung am Nikolaustag auch für einen Namen für den Vorplatz am Neuen Technischen Rathaus entschieden. Er soll künftig "Friedensplatz" heißen. Einig war sich der Stadtrat dabei nicht: Von den anwesenden Mitgliedern stimmten 26 für, 19 gegen die entsprechende Benennung.

Der Antrag war von den Fraktionen von SPD, Linken und Grünen eingereicht und im Stadtrat teils heftig diskutiert worden.