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Unserer Kommunen werden noch sauberer und noch grüner

Immer mehr Kommunalbetriebe stellen ihre Fuhrparks Schritt für Schritt um. Denn mit neuen elektrischen Fahrzeugen und Arbeitsgeräten sind Instandhaltungsarbeiten bald noch umweltfreundlicher.

Immer mehr Kommunalbetriebe stellen ihre Fuhrparks Schritt für Schritt um. Denn mit neuen elektrischen Fahrzeugen und Arbeitsgeräten sind Instandhaltungsarbeiten bald noch umweltfreundlicher. Mit ihren täglichen Arbeiten halten unsere Kommunaldienste die Städte grün und sauber. Durch ihren Einsatz sind die Straßen im Winter sicher und die Parks im Frühling bepflanzt. Außerdem wirken sie maßgeblich am Recyclingkreislauf mit.

Kommunen stellen auf umweltfreundliche E-Fahrzeuge um

Nicht nur bei Privatfahrzeugen, sondern auch bei Kommunalfahrzeugen zeichnet sich eine Trendwende ab. Immer mehr Gemeinden tauschen ihre Verbrennerfahrzeuge gegen vollelektrische Maschinen aus. Fahrzeugbauer, wie beispielsweise die HEN-AG und noch diverse weitere Anbieter im Bereich der Fahrzeugtechnik, stellen Kommunen eine breite Auswahl an elektrischen Kommunalfahrzeugen zur Verfügung. Manche Ortschaften rüsten auch vorhandene Nutzfahrzeuge zu Elektrofahrzeugen um.

Seit dem 23. November 2021 ist eine neue Regelung für kommunale Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Kraft. Diese besagt, dass Kommunen einen Zuschuss für neue Ladestationen im nicht öffentlich zugänglichen Bereich beantragen können. Das soll die Errichtung von Ladesäulen für kommunale Elektrofahrzeuge fördern. Pro Ladepunkt kann ein Zuschuss von 70 Prozent beantragt werden. Übernommen werden maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Die Nutzung von kommunalen Elektrofahrzeugen wirkt sich positiv für die Bewohner aus. Denn die Elektrofahrzeuge emittieren weniger CO2 und verbessern so die Luftqualität rund in und um viel befahrenen Stadtvierteln.

Saubere und sichere Straßen in jeder Jahreszeit

Unsere Kommunalunternehmen sorgen aber nicht nur für zeitgemäße Nutzfahrzeuge zur Instandhaltung der Gemeinden. Mit ihrem täglichen Arbeitseinsatz halten sie die Straßen sauber. Bei besonders starken Verschmutzungen reinigen Kommunaldienste mit Hochdruckmaschinen. Wenn einmal kein Gehweg neben der Fahrbahn ist, dann ein Sandstreifen oder eine Wiese. Dieser Streifen neben der Fahrbahn, das sogenannte Bankett, darf nicht bewachsen sein, damit Autos im Notfall darauf ausweichen können. Kommunalbedienstete halten das Bankett mithilfe von speziellen Fräsen frei von Pflanzen.

Unsere Städte wachsen und mit ihnen auch die Infrastruktur. Für den gestiegenen Arbeitsaufwand benötigen die Kommunen zunehmend mehr Beschäftigte. Nur mit ausreichend Personal ist beispielsweise der Winterdienst zu bewältigen. Schließlich sollen alle Straßen so früh am Tage wie möglich vom Schnee beräumt sein. Doch nicht nur im Winter ist eine Menge Arbeit auf unseren Straßen, auch nach Sommergewittern müssen oft die Straßen vom Schlamm befreit werden oder morsche Bäume gefällt werden, bevor sie ein Risiko für die Bewohner darstellen.

Stadtpark. Bildquelle: Dirk Liesch via pixabay

Stadtverschönerung in den warmen Monaten

Doch nicht immer ist der Kommunaldienst für die Sicherheit auf den Straßen im Einsatz. Im Frühling und Sommer kümmern sich unsere Stadtgärtnereien um das ästhetische Erscheinungsbild der sächsischen Städte. Sobald es die Frühlingstemperaturen zulassen, pflanzen sie Blumen und Sträucher. So erstrahlen unsere Parks und Verkehrsinseln in einem farbenfrohen Blumenmeer. Das lockt Besucher in die Parks und die Städte erwachen aus dem Winterschlaf. Doch mit dem Einpflanzen allein ist es auch nicht getan. So mähen unsere Kommunalbedienstete Gras am Straßenrand und schneiden Hecken und Bäume. Neu entwickelte Mähwerke schonen Pflanzen und Insekten. Somit entspricht die moderne Mäharbeit den ökologischen Anforderungen. Einige Pflanzen brauchen auch einen speziellen Untergrund, um richtig wachsen zu können. Mit Auslegegeräten betreiben Stadtgärtnereien Mulcharbeiten selbst an Böschungen. Dank dieser Vorarbeit zieren Sträucher und Büsche die Grünflächen neben Fahrbahnen und Bahngleisen. Der Baumschnitt ermöglicht den Bäumen in unseren Parks ein langes und gesundes Wachstum.

Die Müllentsorgung im Recycling-Kreislauf

Das saubere Erscheinungsbildung der Straßenzüge verdanken wir auch den Entsorgungsdiensten. Täglich befördern Entsorgungsfahrzeuge den Müll von privaten Haushalten zu den großen Recyclinganlagen und Sortierstellen. Unsere städtischen Entsorger tragen somit auch mit dazu bei, wertvolle Rohstoffe wiederzuverwerten und kostbare Ressourcen zu schonen.

Wer den eigenen Müll zuhause richtig trennt, vereinfacht die kommunale Müllentsorgung. Denn nur was in der passenden Tonne landet, kann auch wiederverwertet werden. Doch oft besteht Unklarheit darüber, welches Verpackungsmaterial in welche Tonne darf. Daher haben sich regionale Projekte und Initiativen das Ziel gesetzt, die Menschen über die richtige Mülltrennung aufzuklären. In die gelbe Tonne kommen beispielsweise Joghurtbecher aus Kunststoff, Flaschenverschlüsse und Verbundverpackungen, zum Beispiel von Kaffee.