Update im Streik bei City-Bahn: Gericht soll Schülerverkehr sichern

Chemnitz Streik Arbeitsgericht verhandelt über Antrag der City-Bahn zur Sicherung des Schülerverkehrs

Chemnitz. 

Der Machtkampf zwischen der City-Bahn und der Gewerkschaft GDL beschäftigt nun auch das Arbeitsgericht Chemnitz. Per einstweiliger Verfügung will das Bahnunternehmen erreichen, dass der Schülerverkehr von weiteren Streiks verschont bleibt, wie die City-Bahn am Donnerstag mitteilte. Demnach nutzen täglich rund 1800 Kinder und Jugendliche die Linien, um zur Schule und von dort wieder nach Hause zu kommen. Die City-Bahn ist Teil dieses Systems. In den vergangenen Wochen waren aber auch sie von den Streiks betroffen.

Die Lokführergewerkschaft GDL will bei der City-Bahn eine 35-Stunden-Woche erzwingen - so wie bei anderen Eisenbahnunternehmen. Deswegen überzieht sie das kommunale Unternehmen seit Wochen immer wieder mit Streiks.

Update der City-Bahn vom 24. Mai

Das Arbeitsgericht Chemnitz verhandelt am Mittwoch, dem 29. Mai, über den Antrag auf einstweilige Verfügung der City-Bahn. Mit dem Antrag will das Verkehrsunternehmen den sicheren Schülerverkehr auf seinen Linien durchsetzen - trotz möglicher GDL-Streiks. City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: "Ich gehe davon aus, dass bis zur Verhandlung am Mittwoch die wichtigen Schülerzüge morgens und nachmittags nicht mehr von der GDL bestreikt werden. In Folge unseres Antrags auf Einstweilige Verfügung sieht die GDL offenbar davon ab, weiterhin den Schülerverkehr zu blockieren. Es bedurfte erst dieses juristischen Drucks, um die GDL zu dieser Einsicht zu bringen."

 

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