US-Amerikaner regieren in Chemnitz

Motorsport Ryan Breece und Robbie Wageman dominieren 17. Int. Supercross

Das 17. Int. Supercross Chemnitz ist Geschichte und sah zwei US-amerikanische Gesamtsieger, einen zufriedenen Lokalmatadoren und an beiden Tagen insgesamt über 10.000 begeisterte Fans.

Nach den wie immer stimmungsvollen und mit künstlerischen Elementen gespickten Openings stand knallharte Rennaction auf dem Programm, bei denen am Freitagabend die Emotionen sogar überkochten. Im Finale der Top-Klasse SX1 lag Tyler Bowers aus den USA lange Zeit in Führung, die ihm wenige Runde vor Schluss dessen Landsmann Ryan Breece entriss. Mit einer exklusiven Bewertung des keineswegs unfairen Überholvorganges warf der dreimalige Gesamtsieger von Chemnitz einen Strohballen nach dem wieder vorbeikommenden Ryan Breece und beging nach der Zieldurchfahrt ein weiteres Foul. Genützt hat es ihm nichts, denn nach seinem Sieg am ersten Abend fuhr Ryan Breece am zweiten auf Platz zwei und damit zum supercrossigen Adelstitel "König von Chemnitz 2019".

Der Schneeberger Dominique Thury war wieder der einzige Deutsche im SX1-Feld. Beim Auftakt der dreiteiligen deutschen Supercross-Serie in Stuttgart war er noch ohne Zählbares geblieben, doch bei seinem Heimrennen schaffte er zwei Mal den Einzug ins Finale und wurde dort jeweils Siebenter. In der direkten Nachwuchsklasse SX2 zog Ryan Breece´ Landsmann Robbie Wageman nach und wurde mit zwei Tagessiegen souveräner "Prinz von Chemnitz".

In den fünf Klasse waren 93 Fahrer aus 15 Nationen am Start.