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Chemnitz

Verbindung zwischen Schülern und Firmen schaffen

Bildung Kultusministerium zeichnete Praxisberater aus

Das Kultusministerium hat kürzlich zum ersten Mal die besten Praxisberater an Sachsens Oberschulen ausgezeichnet. Praxisberater unterstützen Schüler der Klassenstufen 7 und 8 individuell auf ihrem Weg der Berufsorientierung. Dies beginnt mit einem Potenzialanalyseverfahren, mit dem die Stärken jedes Schülers ermittelt werden. Diese Stärken und überfachlichen Kompetenzen sowie die Wunschvorstellungen werden in Beziehung zu passenden Berufsfeldern gesetzt. In diesen Berufsfeldern sammeln die Schüler in der Klassenstufe 8 vielfältige praktische Erfahrungen. Zudem bietet der Praxisberater zusätzliche Module zur Berufsorientierung bedarfsgerecht vor Ort an. Alle Praxisberater erhalten vorbereitend eine Fortbildung.

Jugendlichen bei der Berufsorientierung helfen

Platz zwei ging bei der Auszeichnung an Kathleen Riedel von der Josephinenschule in Chemnitz. Sie bekommt neben einem Preisgeld einen Kompetenzpreis. Das bedeutet, sie erhält nach ihren Wünschen ein Seminar, dessen Inhalte sie bei ihrer weiteren Arbeit mit den 13- und 14-Jährigen im Bereich der Berufsorientierung, Gesprächsführung oder Stärkenermittlung weiterbringt. Insgesamt lagen für die Praxisberater-Auszeichnung 47 Nominierungen vor.

Für den Wettbewerb waren Schulleiter von Oberschulen aufgefordert, erfolgreich arbeitende Praxisberater, die seit mindestens einem Jahr an der Schule tätig waren, zu nominieren. Dazu wurden die Selbst- und Sozialkompetenz, die Kreativität, das Engagement, das Fachwissen und die Kommunikationskompetenz bewertet. "Die Arbeit der Praxisberater ist unverzichtbar für eine optimale Berufsorientierung. Mit der Auszeichnung wollen wir die Leistungen der Praxisberater würdigen und ihre Arbeit mehr ins Licht der Öffentlichkeit rücken", so Kultusminister Christian Piwarz. Gerade bei den regionalen Unternehmen sei der Praxisberater als Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit einer Schule noch zu wenig bekannt.



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