Vernetzt per Antenne - So modern ist Amateurfunk

Workshop Chemnitzer Amateur-Radio-Club räumt auf mit Vorurteilen

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Frank Lohse vom Amateur-Radio-Club leitet am 15. Februar zwei Workshops. Foto: Steffi Hofmann

Die große weite Welt auf der anderen Seite der Antenne - das ist die Leidenschaft von Amateurfunkern. Für manche ist das Thema Amateurfunk allerdings synonym für eine aussterbende Spezies Mensch, die in irgendwelchen Bodenstübchen hockt und sich mit alten Röhrengeräten und Morsetasten erfreut, wenn sich ein Gleichgesinnter auf das Gepiepse meldet.

Doch das sind nichts als Vorurteile, sagt Steffen Hamperl vom Deutschen Amateur-Radio-Club, Ortsverband S 54 Chemnitz-Süd. Das Experimentieren mit modernster Elektronik, die Erforschung und Erprobung digitaler Kommunikationsarten und selbst entwickelte Netzwerktechnologien seien für tausende junger und älterer Menschen eine sinnvolle und immer attraktiver werdende Freizeitbeschäftigung. Technisch besonders anspruchsvoll seien Funkverbindungen via Satellit.

Frank Lohse, langjähriger Funkamateur, vermittelt in einem Workshop am 15. Februar - einmal von 15 bis 17 und einmal von 18 bis 20 Uhr - seine Erfahrungen. Seit 1973 ist der studierte Informationselektroniker Mitglied im Limbacher Ortsverband des Deutschen Amateur-Radio-Clubs. "Das Faszinierende für mich ist, dass ich mit Einsatz von zum Teil selbst gebauten Geräten zu Leuten in der ganzen Welt Kontakt aufnehmen kann, ohne dabei auf kommerzielle Dienste wie Telefon oder Internet angewiesen zu sein", erläutert Frank Lohse.

Eine Anmeldung für die Workshops, die in der Clubstation des Ortsverbandes Chemnitz, Altchemnitzer Straße 52/54, im 4. Stock stattfinden, ist unter dm2c@darc.de möglich.