Vernetzung und Lernen über die Ländergrenzen hinaus

Austausch Fazit der ersten Konferenz der Partnerstädte

Unter dem Titel "Städtepartnerschaften in herausfordernden Zeiten" waren vergangene Woche Delegationen der Chemnitzer Partnerstädte Düsseldorf, Ljubljana, Lodz, Manchester, Mulhouse, Tampere, Timbuktu, Usti nad Labem und Wolgograd für zwei Tage in Chemnitz zu Gast. Die Partnerstädtekonferenz widmete sich dabei den Schwerpunktthemen Stadtentwicklung, Kultur, Bürgerbeteiligung und der Kulturhauptstadt-Bewerbung. "Voneinander lernen und untereinander vernetzen war unser Ziel und ich finde, das ist gut gelungen! Ich würde mich freuen, wenn wir das, was wir in Chemnitz begonnen haben, bald fortsetzen: in gemeinsamen Ideen und Projekten - uns wird viel einfallen, das lebendiger zu machen", zog Bürgermeister Sven Schulze als Fazit.

Zusammenhalt als wichtiger Wert

"Gegenseitiges Interesse und Freundschaften tun uns gut. Dass die Partnerstädte so zahlreich unserer Einladung folgen, zeigt, dass ihnen die Partnerschaft ebenso wichtig wie für Chemnitz ist. In Zeiten, in denen Debatten scheinbar unversöhnlich geführt werden, ist Zusammenhalt wichtig." Die Beteiligung der Bürger einer Stadt an den Veränderungsprozessen war zentrales Thema der Konferenz - "Cities about people".

Regelmäßiger Austausch geplant

"Veränderung gehe nur mit den Menschen", fassten die Teilnehmer zusammen. "Unsere Lebensgrundlagen sollten im Mittelpunkt unseres Handelns stehen. Und wir müssen uns der Qualitäten unserer Städte noch mehr bewusst werden", stellte Baubürgermeister Michael Stötzer heraus. Die teilnehmenden Städte verständigten sich zudem für die Zukunft auf einen regelmäßigen Austausch. Sie verstehen sich als Botschafterinnen über Ländergrenzen hinweg, bauen Brücken zwischen Ländern, Kulturen und vor allem Menschen.