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Verstärkt Personenkontrollen

Drogenkriminalität Stadthallenpark im Fokus

Die kleine, aber feine grüne Lunge der Chemnitzer Innenstadt ist der Stadthallenpark. Erholungssuchende und Anwohner stören sich allerdings seit geraumer Zeit insbesondere an der "Trinkerszene" des Parks. Auch deshalb hat der Stadtrat im Mai dieses Jahres eine Neufassung der Grünanlagensatzung beschlossen. Sie gilt für den Grünstreifen am Wall, den Stadthallenpark und den Johannisplatz. Gemäß dieser ist der Konsum von Alkohol und der Aufenthalt in alkoholisiertem Zustand zu bestimmten Zeiten untersagt. Neben dem Trinken von Alkohol soll in letzter Zeit der Drogenkonsum und -handel auf dem Platz zugenommen haben. Deshalb patrouilliert verstärkt die Polizei. Eine Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz bestätigt dies, betont aber, dass auch "an anderen Stellen der Innenstadt potentiell mit Drogen gehandelt wird" und deshalb die ganze City im Auge behalten wird. Auch die Stadt verstärkt die Kontrolle der Einhaltung des Alkoholverbots auf den genannten Flächen. "Wir haben den Stadtordnungsdienst aufgestockt. Insgesamt sind 15 Stellen besetzt. Schwerpunkt der Kontrollen ist die City. Wir wollen mit der verstärkten Präsenz, zusammen mit der Polizei, für ein besseres Sicherheitsgefühl der Bürger sorgen", sagt Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Würden die Pläne des Siegers zur Stadtentwicklung umgesetzt, könnte sich das Problem vielleicht von allein lösen. Lohrer.hochrein wollen den Park teilweise mit einem Gebäude mit Gaststätten und Läden bebauen. Das soll der besseren Anbindung der Straße der Nationen hinter der Brückenstraße mit dem Stadtzentrum dienen. Ludwig betont, dass "der Stadthallenpark aber seine jetzige Funktion behalten soll" und Baubürgermeister Michael Stötzer ergänzt, dass noch nichts entschieden ist und es vorher "eine Diskussion mit der Bürgerschaft geben wird".



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