Versteckte Mängel

Gebrauchtwagenkauf Was man bei der Probefahrt beachten sollte

Endlich hat man beim Autokauf den passenden Gebrauchten gefunden. Eine Probefahrt könnte Macken oder geheim gehaltene Problemstellen zeigen - sofern man die wichtigsten Tipps dafür beachtet.

Wer ganz auf der sicheren Seite sein möchte, schließt am besten mit dem Händler vor der Probefahrt eine schriftliche Vereinbarung. Dort sollte festgehalten werden, wann die Fahrt stattfindet, welche maximale Strecke zurückgelegt wird, wer im Schadensfall zahlt und wer die Kosten für den Kraftstoff übernimmt. Befinden sich bereits größere oder kleinere Schäden am Fahrzeug, sollten auch diese vor dem Start der Probefahrt schriftlich dokumentiert werden.

Geht es dann los, ist es am besten, im Team zu fahren. Während der eine sich auf die Fahrt konzentriert, kann sich der Beifahrer ausführlich mit anderen Details beschäftigen, ohne durch den Verkehr abgelenkt zu sein.

Zuerst sollte man im Stand alle Funktionen ausprobieren: die Hupe, Blinker, Scheibenwischer, Innenlichter und Fluss der Gangschaltung im Stand. Um die Kupplung zu testen, wird das Auto gestartet und der dritte Gang eingelegt. Dann lässt man langsam die Kupplung kommen. Stirbt der Motor dabei ab, ist alles okay. Bei der Kontrolle der Fahreigenschaften sollte man darauf achten, wie sich das Fahrzeug beim Beschleunigen und beim Gangwechsel verhält. Flüssig oder holprig? Läuft beim schnellen Hoch- und Runterschalten alles glatt? Erzeugt das Überspringen von Gängen seltsame Geräusche?

Akustisch erfährt man auch, ob die Stoßdämpfer, der eventuell vorhandene Turbolader und das Achslager okay sind. Auf einer geraden Strecke lässt sich die Spur gut testen. Einfach die Hände kurz vom Lenkrad nehmen. Auch die Bremsen zu testen ist ein absolutes Muss. Ist die Wirkung auf beiden Seiten gleich oder zieht das Fahrzeug nach rechts oder links während des Bremsvorgangs?