Verstoß gegen Waffengesetz? Wohnungsdurchsuchungen in Chemnitz und Plauen

Blaulicht Fotos von Beschuldigten in Messangerdienst als Ermittlungsgrundlage

Chemnitz/Plauen. 

Chemnitz/Plauen. Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Chemnitz durchsuchten Beamte der Soko Rex am heutigen 30. September zwei Wohnungen in Chemnitz und Plauen. Hintergrund der Ermittlungen sind mehrere Fotos eines 21-jährigen Beschuldigten in einem Messengerdienst, auf denen verschiedenen Waffen zu sehen waren. Auf einem Bild trug der Mann zudem eine Uniform der verbotenen Hitlerjugend.

Sicherstellung von Beweismitteln

Die Soko Rex des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums führt die Ermittlungen zunächst wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz. Der junge Mann ist nicht im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis. In diesem Zusammenhang werden auch Hinweise zu rechtsradikalen Äußerungen des Beschuldigten geprüft. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Beweismittel in der Chemnitzer Wohnung sichergestellt, hierunter auch eine Gasdruckpistole. Die Überprüfung der Waffe wird im Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamtes Sachsen durchgeführt.