Viel Lob für Organisatoren

Radsport Stuttgarter siegt bei Erzgebirgsrundfahrt - 2019 steigt 40. Auflage

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Innerhalb der 13 Runden mussten die Pedaleure 164 Kilometer zurücklegen.Foto: Knut Berger

Die Siegerehrung der diesjährigen Erzgebirgsrundfahrt war erst wenige Minuten alt, als die Gastgeber des Rad-Klassikers bereits den Blick nach vorn richteten. "Im kommenden Jahr wollen wir unter dem Dach des Chemnitzer Polizeisportvereins die 40. Auflage des Rennens durchführen", kündigte Harald Janschewski, der ab sofort an der Spitze des Organisatorenteams steht, an.

40. Auflage durch den BDR unterstützt

Dabei können die Chemnitzer auf die breite Unterstützung durch den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bauen. "Das Rennen war einmal mehr sehr gut organisiert, die Erzgebirgsrundfahrt besitzt bei uns einen sehr hohen Stellenwert", sagt Günter Schabel, der BDR-Vizepräsident. Dem Fakt, dass es in diesem Jahr aus verkehrstechnischen Gründen nicht auf der ganz großen Runde durch das Erzgebirge ging, sondern auf einem knapp 13 Kilometer langen Rundkurs gefahren wurde, gewann er viele positive Seiten ab. "Die Zuschauer konnten die Renner auf 13 Runden sehen. Das hat sicherlich auch die Fahrer motiviert, die von Anfang bis Ende ein kampfbetontes Rennen gefahren sind", sagte Schabel.

Am Anstieg in Eibenberg habe aus seiner Sicht die beste Stimmung geherrscht, aber auch im Start/Ziel-Bereich vor dem Einsiedler Brauhaus hatten sich sehr viele Freunde des Radsports versammelt. "Und das Wetter hat natürlich auch mitgespielt", wusste Schabel schließlich, warum er von einem perfekten Renntag sprach. Von den 131 gestarteten Fahrern kamen 85 ins Ziel, den Sieg holte sich Mario Vogt aus Stuttgart.