Voller Fokus auf die Aufgabe: CFC-Chefcoach Duda verteilt keine Gutscheine

Die Himmelblauen müssen am Sonntag im Pokal in Radebeul bestehen

Chemnitz

Die sportliche Bilanz ist durchaus beeindruckend: Bisher wurden alle sechs Punktspiele gewonnen und dabei 20:2 Tore erzielt. Mit dieser außergewöhnlichen Bilanz führt der Radebeuler BC aktuell die Tabelle der Fußball-Landesklasse Ost an.

Duda hat Respekt vor dem Kontrahenten

Das Team aus dem Landkreis Meißen ist in der 3. Runde des Sachsenpokals der nächste Pflichtspielgegner des Chemnitzer FC. In der Großen Kreisstadt verbrachte der Roman-Autor Karl May einige Jahre seines Lebens.

Benjamin Duda dürfte am Sonntag aber keine Lust auf Abenteuer haben, wenn seine Mannschaft ab 14 Uhr im Weinbergstadion gastiert. Ihm sei sicherlich nicht entgangen, welche Resultate der Gastgeber bisher verbuchte.

„Ich erwarte einen sehr gut organisierten Gegner, der uns mit viel Leidenschaft entgegen treten wird“, meint der Fußball-Lehrer. Er fordere von seiner Elf volle Konzentration und maximale Intensität, damit die Himmelblauen ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

CFC kann fast aus dem Vollen schöpfen

Bis auf Martial Ekui (Verletzung) und Amadeus Zamora (Berufung in die Nationalelf) stehen alle Kicker zur Verfügung. Jeder Spieler habe in den Trainingseinheiten die Chance, sich um einen Platz in der Startelf zu bewerben.

„Wir wollen mit der bestmöglichen Mannschaft unbedingt erfolgreich sein. Gutscheine für einen Einsatz werde ich nicht vergeben“, macht Duda klar.

Immerhin war ihm zu entlocken, dass es gegenüber dem jüngsten Punktspiel beim RSV Eintracht Stahnsdorf Veränderungen geben wird. So steht David Wunsch von Beginn zwischen den Pfosten.

Auch Justin Gröger, der nach einer roten Karte im Punktspielbetreib zwei Begegnungen zusehen muss, wird von Beginn an auf dem Platz stehen.

Besonderes Geläuf soll kein Hinternis werden

Dass in Radebeul auf Kunstrasen gespielt wird, bringe den Neuzugang nicht aus der Fassung. „Sicherlich macht es einen Unterschied aus. Aber nach den ersten Minuten ist man so drin, dass es keine Rolle mehr spielt. Deswegen sollte der Platz kein Problem für uns sein“, erklärt der Defensivakteur, der in Senftenberg geboren wurde und im Sommer vom Bremer SV nach Chemnitz kam.

Der 24-Jährige hatte in der jüngsten Pokalrunde beim Dresdner SC sein erstes Pflichtspieltor für die Himmelblauen erzielt. „Justin steht für Verlässlichkeit, ich habe Vertrauen in seine Qualität. Er wird in Radebeul starten“, bekräftigt Duda.


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