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Von Ara bis Zebrafink

Verein Vogelliebhaber pflegen große gefiederte Vielfalt

Es gibt sie in den verschiedensten Größen, Farbschlägern und mit den unterschiedlichsten Gesängen. "Trotzdem kann ich jeden Vogel an seinem speziellen Laut erkennen, auch wenn ich ihn nicht sehe", sagt Eckhardt Frömel, Vorsitzender des 1. Vogelzüchter und Vogelliebhaber Vereins Chemnitz. Schon als kleiner Junge im Alter von acht Jahren hat er seinen ersten Kanarienvogel geschenkt bekommen. Und die Liebe fürs Federvieh besteht bis heute. Frömel hat sich eine Menge Wissen über diverse Vögel angeeignet und gibt es gern in der Gemeinschaft weiter.

Der Verein wurde 1955 gegründet und zählt 16 aktive Mitglieder. Zu ihnen gehört auch Andreas Morgenstern, der das Hobby Vogelzucht gleich an seine ganze Familie weitergegeben hat. "Meine Frau und meine Tochter sind auch mit Herz und Seele dabei", sagt er. Um die 100 Vögel leben bei Familie Morgenstern in geräumigen Volieren. "Jeder, der ein Vogelliebhaber ist, kann mit dem Hobby beginnen", sagt Vorsitzender Eckhard Frömel. Ob asiatische Stare, Wellensittiche, Kardinäle, Sonnenvögel oder Bühl-Bühls - der exotischen Vielfalt im Verein sind kaum Grenzen gesetzt. Nur bei der Ernährung hat jeder Vogel so seine Eigenarten. Von Körnern, über Würmer, Grillen, Fisch, Eier, Obst oder Quark kommen je nach Art nur bestimmte Lebensmittel auf den Speiseplan.

"Auch in einer Industriestadt oder Stadt der Moderne wie Chemnitz hat die Tierhaltung ihre Berechtigung. Der Umgang mit Tieren und die Liebe zur Tierwelt formt die Einstellung der Menschen zur Natur", ist sich Eckhardt Frömel sicher. Er lädt Interessenten gern ein, sich an dem Hobby Vogelzucht zu beteiligen. Jeden letzten Freitag im Monat trifft sich der Verein um 19 Uhr in der Gartenanlage Sachsenruh auf der Strassburger Straße 14 in Chemnitz.