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Westsachsen

Von Chemnitz nach Berlin - ohne Umsteigen

Verkehr VMS informiert über neue Züge und Verbindungen

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) hat in dieser Woche Neuigkeiten zum Thema Zugmodernisierung auf der Strecke Chemnitz-Leipzig und eine mögliche Wiederaufnahme der Strecke Chemnitz-Berlin bekannt gegeben. So sollen ab 2019 jeweils ein Doppelstock-Steuerwagen, ein Doppelstock-Mittelwagen sowie zwei Reisezugwagen zum Einsatz auf der Route nach Leipzig kommen.

Zugeverbindung Leipzig - Chemnitz bleibt Thema

Beide Doppelstockwagen sollen W-LAN und Klimatisierung, automatische Türöffnung sowie einen breiten Ein- und Ausstieg bieten. Die beiden Reisezugwagen seien mit Abteilen, großen Sitzteilern und Teppichboden ausgestattet. "Alle vier Wagen der Garnituren sorgen mit Scheibenbremsen für weniger Lärmbelastung und haben eine Gesamtkapazität von 350 Sitzplätzen pro Zug, das heißt, noch einmal bis zu 50 Sitzplätze mehr als jetzt", informiert der VMS.

Wie der Verkehrsverbund weiter mitteilt, könnte es in einem Jahr wieder eine Direktverbindung von Chemnitz nach Berlin geben - das war zuletzt im Jahr 2009 der Fall. Derzeit besteht ein regelmäßiger Taktverkehr zwischen Chemnitz und Elsterwerda mit der RB 45. In Elsterwerda würden verschiedene jedoch unregelmäßige Anschlüsse Richtung Berlin erreicht.

Ohne Umsteigen über Riesa nach Berlin

Grundsätzlich bestehe die Möglichkeit, eine Früh- und eine Nachmittagsverbindung sowie gegebenenfalls eine zusätzliche Mittagsverbindung von Chemnitz über Riesa und Elsterwerda direkt nach Berlin aus der RB 45 heraus ohne Umstieg anzubieten. "Für eine Betriebsaufnahme im laufenden Jahr 2019 finden derzeit die notwendigen Prüfungen und Abstimmungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg statt", so der VMS.



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