Von der Nasszelle zur Wellness-Oase

Badezimmer Mit cleverer Raumplanung mehr aus Waschtisch, Wanne, Dusche und WC machen

Einmal pro Woche Badetag für die ganze Familie: Noch bis in die Sechziger- und Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts sah so die gängige Körperhygiene in vielen deutschen Haushalten aus. Die Ansprüche an die Körperpflege haben sich seitdem stark gewandelt. Doch nach Beobachtung von Oliver Schönfeld, Fachjournalist für Bauen-Wohnen beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de, haben viele alte Badezimmer mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten: "Die Modernisierung von Bad und Sanitärinstallation steht daher bei vielen Hausbesitzern ganz oben auf der Wunschliste."

Die Ausstattung des Raums mit schönen Fliesen, Badkeramiken und Armaturen ist nur die halbe Miete. Mindestens ebenso wichtig ist die clevere Gesamtplanung eines modernen und bedarfsgerechten Wellnessbades. Fachbetriebe wissen, worauf es ankommt, damit das neue Badezimmer den hohen Erwartungen der Nutzer entspricht. Moderne Vorwandsysteme bieten zum Beispiel gute Möglichkeiten, Waschtisch, Wanne, Dusche und WC frei von den vorhandenen Trinkwasser- und Abwasserleitungen zu installieren und so neue Gestaltungsspielräume zu nutzen.

Falls alte Sanitärrohre "hinter der Wand" zum Beispiel wegen Verkalkung ausgetauscht werden müssen, sind die zertifizierten Fachbetriebe ebenfalls die richtigen Ansprechpartner. Auch beim Schutz des Trinkwassers in der Hausinstallation gelten heute strengere gesetzliche Regeln als zur Bauzeit älterer Häuser. Womit sich bei der Badmodernisierung bares Geld sparen und die Finanzierung erleichtern lässt, weiß ebenfalls der Fachbetrieb. So können die Arbeiten zur Badmodernisierung als "haushaltsnahe Handwerkerleistung" steuerlich geltend gemacht werden. Wer beim Badumbau auch an Barrierefreiheit denkt und entsprechend plant, der kann das KfW-Programm "Altersgerecht umbauen" zur Finanzierung nutzen.