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Von der Rohhaut zum Leder

Umbenennung Gerber erhält neuen Namen

Der Beruf für die Bearbeitung dieses hoch geschätzten Naturproduktes Leder wandelt sich stetig, erhöhte Qualitäts- und Umweltanforderungen sind in der Ausbildung zu berücksichtigen. Daher wird aus dem Traditionsberuf "Gerber/Gerberin" jetzt die "Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik".

Jene Fachkräfte richten die Maschinen und Anlagen ein, bedienen sie und führen die verschiedenen Gerb-, Trocknungs- und Zurichtungsprozesse aus. Sie überwachen die Prozessabläufe und korrigieren sie bei Bedarf. Auch die Kontrolle zwischen den einzelnen Bearbeitungsstufen, die Sortierung und Endkontrolle ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Die neue Berufsbezeichnung "Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik" soll die ganze Bandbreite des Berufsbildes verdeutlichen. Die Berufsausbildung dauert drei Jahre. Die moderne Lederindustrie bietet jungen Menschen, die einen sicheren Arbeitsplatz suchen, gute Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, so zum Beispiel zum/zur Industriemeister/-in Fachrichtung Chemie mit der Zusatzqualifikation Ledertechnik. Die Fachkräfte sind in handwerklichen und industriellen Gerbereien, Lederzurichtbetrieben und Entwicklungsabteilungen der chemischen Hilfsmittelindustrie beschäftigt.bibb



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