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Von Zinnowitz bis Zingst in vier Tagen

Extremsport Laufen, radeln, schwimmen von Insel zu Insel

Eine Art Triathlon von Zinnowitz über Sellin, Trent und Barhöft nach Zingst haben sich Anfang August sechs Chemnitzer Extremsportler "gegönnt". Innerhalb von vier Tagen liefen, radelten bzw. schwammen sie von Insel zu Insel. Von Usedom ging es über Rügen, Hiddensee bis auf den Darß. "Das war schon ein absolutes Highlight", fasste Jörg Stingl nach der Rückkehr zusammen. Der Mount-Everest-Bezwinger hatte sich das Projekt ausgedacht und war bei den Sportlern des Schwimmteams Chemnitz um Frank Riedel auf Gegenliebe gestoßen. Auch der 13-fache Europameister im Rückenschwimmen, Stev Theloke, war begeistert und schloss sich der Crew an. Gemeinsam bereiteten sie sich intensiv im Freibad Bernsdorf auf das Event vor, das im hohen Norden auf große Resonanz stieß. "Die Leute dort oben haben uns prächtig und ohne viel Worte unterstützt", so Stingl. Der "Inselman" hatte es jedoch arg in sich, wobei die etwa zwölf Kilometer lange Schwimmetappe von Rügen nach Hiddensee eine besondere Herausforderung darstellte. Die ständig wechselnden Bedingungen (Strömungen, Wellen usw.) erforderten gehörige Überwindung. Doch die Teilnehmer hatten teilweise schon ähnliche Wettkämpfe erlebt, wie bei der Überquerung der Ostsee von Trelleborg nach Saßnitz oder beim berüchtigten Sundschwimmen. Am Ende der 174 Kilometer langen Tortour wurden die Sachsen dann von tausenden Zuschauern auf der Seebrücke Zingst begeistert in Empfang genommen.



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