Vor nächstem „Kracherspiel“: Was den CFC mit dem VfB Stuttgart der 90er Jahre eint

Erfahrenes Spieler-Trio sorgt bei den Himmelblauen als zentrale Achse für Stabilität

Chemnitz

Mitte der 1990-er Jahre gab es beim VfB Stuttgart drei Kicker, die auf besondere Art und Weise harmonierten, dadurch reichlich Tore markierten und so ihrer Mannschaft zum Erfolg verhalfen. Giovane Élber, Fredi Bobic und Krassimir Balakow wurden deshalb das „magische Dreieck“ genannt.

Defensive Qualität sorgt für Erfolgserlebnisse

Nun könnte es beim Chemnitzer FC zu einer Neuauflage dieser speziellen fußball-geometrischen Figur kommen. Allerdings handelt es sich dabei um keine Offensivspieler, sondern um Defensivkräfte, die einen nicht unwesentlichen Anteil daran haben, dass der CFC nach drei Spieltagen der Regionalliga-Nordost verlustpunktfrei an der Tabellenspitze steht.

Dennis Slamar und Jan Löhmannsröbern haben bisher in der Innenverteidigung zuverlässig aufgeräumt, Andreas Geipl agierte auf der Sechserposition im Mittelfeld als umsichtiger Regisseur.

„Diese zentrale Achse bringt einen großen Erfahrungsschatz mit, von dem wir alle profitieren. Es wirkt authentisch, wie die drei Spieler auftreten, zugleich bringen sie viel Führungskompetenz mit. Sie bringen mehr Qualität und Stabilität in die Truppe. Wir sind sehr froh, dass sie bei uns sind“, sagte CFC-Cheftrainer Benjamin Duda.

Halle will unbedingt zurück in Liga 3

Die nächste Dienstreise führt den Chemnitzer FC am Sonntag zum Halleschen FC (14 Uhr Leuna Chemie Stadion Halle), der es bisher als Tabellensiebter auf 5 Punkte brachte. Dass dann nicht nur das neue „magische Dreieck“ des CFC voll gefordert ist, dürfte klar sein.

„Der HFC hat schon zeitig erklärt, in dieser Saison mit volle Attacke Kurs auf die 3. Liga zu nehmen. Für uns ist es das nächste Kracherspiel“, so Duda, der den Matchplan schon längst aufgestellt hat „Insbesondere müssen wir von der ersten Sekunde das eigene Haus in der Verteidigung beschützen. Im Laufe des Spiels werden wir in der Offensive unsere Chancen bekommen - kann ich versprechen“, blickt der Fußball-Lehrer voraus.

Keine weiteren Ausfälle

Personell dürfte ihm der gleiche Kader wie gegen den FSV Zwickau zur Verfügung stehen. Leonhard von Schroetter sowie Martial Ekui fallen definitiv wegen Verletzungen aus.

Ob Ron Berlinski auf dem Spielberichtsbogen auftauchen wird, ist noch offen.


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