Vor Probefahrt absichern

Verkehrsverstöße Adresse des Probefahrers notieren

Ein Mann wollte seinen Pkw verkaufen und machte mit einem Interessenten eine Probefahrt. Hierbei geriet er in eine Radarkontrolle. Das dafür geforderte Bußgeld wollte er jedoch nicht zahlen, da er nicht der Fahrer gewesen sei und die Personalien des Schuldigen, durch den nicht zustande gekommenen Verkauf nicht mitteilen könne. Daraufhin wurde er zur Führung eines Fahrtenbuches verdonnert. Das Gericht sah in dieser Auflage keine Unverhältnismäßigkeit; denn ein Fahrzeughalter müsse sich von einem Probefahrer Name und Adresse mitteilen lassen. Dies liege im eigenen Interesse des Verkäufers, da er sich nur so gegen Ansprüche aufgrund von Verkehrsverstößen wehren könne, die er selbst nicht begangen und auch nicht bemerkt habe (VwG Braunschweig).