Vorbereitung für Hochwasserschutz am Wasserschloss

Umwelt 2018 sollen die Arbeiten beginnen

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Foto: Getty Images/iStockphoto/io_nia

Chemnitz/Klaffenbach. Im Umgang mit der unbändigen Kraft des Wassers gerät selbst ein Wasserschloss irgendwann an seine Grenzen. So hinterließen die Hochwasser der vergangenen Jahre immer wieder eine Spur der Verwüstung auf dem Klaffenbacher Areal. Damit soll nun endlich Schuss sein, die Vorbereitungen für die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Würschnitz haben begonnen.

Derzeit werde die Baustellenzufahrt angelegt und das Baufeld freigemacht, heißt es in einer Mitteilung der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen. "Dafür müssen auf der Standfläche der künftigen Hochwasserschutzmauern und -deiche auch Bäume gefällt und Sträucher entfernt werden." Im nächsten Jahr sollen die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Am rechten Ufer der Würschnitz werden auf dem Gelände der Festwiese ein etwa 340 Meter langer Deich und 92 Meter Hochwasserschutzmauern errichtet. Der rund 300 Meter lange Deich am Mühlgraben auf dem Gelände des Golfplatzes ist für das Jahr 2019 geplant. Die geplanten Baukosten für die gesamte Schutzmaßnahme liegen bei rund 2,7 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen.