Vorbereitungen für die Europa-Woche

Projekt "Europa für Alle" findet 2018 statt - Bürger erarbeiten EU-Visionen

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Foto: ArtJazz/Getty Images/iStockphoto

"Europa für Alle" nennt sich ein Projekt, das in Vorbereitung der Europawoche 2018 an der TU Chemnitz ins Leben gerufen wurde. In dessen Rahmen erhalten ausgewählte Chemnitzer, die durch eine Stichprobenziehung aus dem Stadtregister ermittelt wurden, eine Einladung zu einer Informationsveranstaltung am 15. November.

"Ziel ist es, vom 4. bis 6. Mai 2018 ein demokratisches Experiment durchzuführen", sagt Matthias Niedobitek, Direktor des Instituts für Europäische Studien. Im Rahmen einer Bürgerversammlung im Rathaus soll in offener und neutraler Gesprächsatmosphäre eine kritische und konstruktive öffentliche Debatte über europapolitische Themen aus Perspektive der Stadtgesellschaft geführt werden.

Teilnehmer werden darauf vorbereitet

Zur Vorbereitung der Bürgerversammlung im Mai werden durch die Uni-Projektgruppe einmal monatlich Briefe an die Teilnehmer verschickt. Diese vermitteln Informationen zur Funktionsweise der EU mit entsprechenden Schnittstellen zu kommunalen Themen. Zudem werden vier Treffen zur Diskussion dieser Inhalte organisiert.

"Damit soll eine einheitliche Informationsbasis geschaffen werden, auf deren Grundlage die Bürger auf der Versammlung im Mai eine reflektierte Diskussion zur Zukunft der Europäischen Union führen und eigene Visionen erarbeiten können", sagt Niedobitek.

Zum ersten Termin am 15. November wird Eine Gruppe aus Chemnitzer Studierenden der Europa-Studien sowie Mitarbeitern des Instituts für Europäische Studien über das Projekt informieren. Beginn ist 17 Uhr im Raum N115 des Hörsaalgebäudes der TU Chemnitz, Reichenhainer Straße 90.