Vorfall mit Folgen: Weiter Ausnahmezustand auf der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig

Weiter Einschränkungen des RE 6 nach Vandalismusvorfall am Freitag

Region

Auf der Linie RE 6 zwischen Leipzig und Chemnitz kommt es weiterhin zu Einschränkungen nach einem Vandalismusvorfall am vergangenen Freitag. Wie die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) mitteilt, sei ein Fahrzeug der Bahn, nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei, mit Steinen beworfen worden. Dabei wurden eine Eingangstür sowie die Frontscheibe stark beschädigt, weshalb das Fahrzeug aktuell nicht einsatzfähig sei.

Anhaltende Einschränkungen

Laut MRB kam es aufgrund des Vorfalls bereits am Montag zu Kapazitätseinschränkungen, die auch in den kommenden Tagen anhalten könnten. "Die MRB arbeitet gemeinsam mit dem Instandhaltungsbetrieb Alstom in Chemnitz mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und den regulären Betrieb schnellstmöglich wiederherzustellen", informiert das Unternehmen.  

Ersatzverkehr mit Bussen

Wie die MRB auf ihrer Internetseite informiert, verkehren zur Entlastung der Strecke zwischen den Hauptbahnhöfen Leipzig und Chemnitz Busse ohne Zwischenhalt.

Weitere Züge entfallen wegen Bauarbeiten

Aktuell entfallen auf der Linie RE 6 in den Nächten vom 27. bis zum 30. Oktober ohnehin zwischen Chemnitz und Burgstädt mehrere Züge wegen Bauarbeiten. Auch dafür werde ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

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