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Vorhang auf für die große Welt

Schauspielhaus "Faust II" als große Premiere der neuen Spielzeit

Was noch unter Schauspieldirektor Enrico Lübbe begann und unter Nachfolger Carsten Knödler fortgesetzt wurde, fand am Samstag mit einer Premiere einen vorläufigen Abschluss: ein Zyklus aus Goethes "Urfaust" (noch unter Lübbe), der Weiterverarbeitung des Stoffes in "Faust" (Knödler in der vorletzten Spielzeit) und nun "Faust II", das große Welttheater: Nach der kleinen Welt der Liebe betritt die Titelfigur, ein magisch verjüngter Hochschullehrer, nun neue Sphären: Er schafft künstliche Menschen, verliebt sich in die schöne Helena, begibt sich an königliche Höfe und in die Finanzwelt, wird zum Landbesitzer und Naturbezwinger.

Als "abenteuerliche Reise mit unbestimmtem Ausgang" beschreiben die Theater das Stück - man darf gespannt sein, wie das Schauspiel den ausufernden Stoff und die breit angelegten Themen zu bändigen weiß - und in welcher Zeit. Andernorts werden ja gern mehrere Abende für "Faust II" in Anspruch genommen. Die Aufgabe hat wieder Schauspieldirektor Carsten Knödler übernommen. Er setzt auf ein eingespieltes Team, das eine "echte" Fortsetzung erwarten lässt:

Das reicht vom Inszenierungsteam mit der Bühne von Frank Hänig über Kostüme von Ricarda Knödler, Musik von Steffen Claußner und Ballettchoreografien von Sabrina Sadowska, die bereits den ersten Teil mitgestalteten, bis hin zur Besetzung: Philipp Otto als Faust und Dirk Glodde als Mephisto kennt man in ihren Rollen aus "Faust I", auch mit Susanne Stein oder Wolfgang Adam gibt es ein Wiedersehen.



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