Vorschulbildung per App?

Forschung Eltern mit Kindern für Studie der TU Chemnitz gesucht

Kinder in bildungsrelevanten Kompetenzen zu fördern - das hat sich das Gründerteam PIAS an der TU Chemnitz auf die Fahne geschrieben. "Unser Ziel ist es, frühkindliche Bildungsprogramme zu verbessern und dabei ein Lernangebot zu entwickeln, das auf den individuellen Entwicklungsstand der Kinder eingeht und positiv auf Lernprozesse einwirkt", sagt Sabine Völkel, die gemeinsam mit Madlen Müller-Wuttke und Jonathan Fischer zum Team gehört.

Multimediale Inhalte zur besseren Bildung

Aus der wissenschaftlichen Tätigkeit an der Professur Medienpsychologie der TU Chemnitz weiß das Gründerteam um den positiven Zusammenhang zwischen vorschulischer Bildung und dem späteren Schulerfolg. "Vor allem die Förderung der phonologischen Bewusstheit sowie des Zahl-Mengen-Verständnisses erlauben eine positive Vorhersage für das spätere Lesen, Schreiben und Rechnen." Frühkindliche Bildungsangebote mit mobilen, multimedialen Medien zu verbinden, stelle die Gründungsidee dar. Dafür entwickelt das Gründerteam PIAS, eine Lern-App für Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren. "PIAS verbindet hierbei die digitalen Möglichkeiten, Kinder mit wissenschaftlich begründeten Lerninhalten motiviert, kindgerecht und lernförderlich auf die Schule vorzubereiten", berichtet Fischer.

Das PIAS-Team hat bereits einen ersten Prototyp der Lern-App "Pias Lernreise" entwickelt. Für eine Studie zur Wirksamkeit und Nutzerfreundlichkeit der neuen Lern-App sowie zu Einstellungsfragen suchen die Gründer nun Eltern mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Studie startet am 20. November. Wer das Team unterstützen möchte, kann sich per Mail an madlen.mueller-wuttke@phil.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter Telefon 0371/53132433 melden.