Vorsprung plötzlich geschmolzen

SG Handwerk Stöhr-Elf marschierte ungeschlagen durch die Hinrunde

Handwerk Rabenstein hatte sich in der Landesklasse West mit einer überzeugenden Hinrunde empfohlen und war mit fünf Punkten Vorsprung vor Fortuna Chemnitz in die Winterpause gegangen. Die Stöhr-Elf musste dabei keine einzige Niederlage hinnehmen und gewann zwölf seiner 15 Spiele.

So ziemlich alle Mannschaftsteile wussten zu überzeugen. Im Tor gab Stefan Berger den sicheren Rückhalt. Ganze elf Gegentreffer sprechen für gute Abwehrarbeit. Im Defensivverbund sicherte sich der im Sommer von Ifa gekommene Benjamin Demmler sofort einen Stammplatz in der Reihe mit Kisser, Bretfeld und Anders. Die Mittelfeldreihe zeigte sich sehr torgefährlich, vor allem die Ex-Fortunen Tobby Schmidt und Philipp Hadamus, aber auch Kai Grunert. Im Angriff setzt Handwerk auf Erfahrung pur. Andre Lorenz, Routinier Ringo Delling und Rückkehrer Patrick Ströhle sind stets für den ein oder anderen Treffer gut.

Punktevorsprung schrumpft und gibt Anlass zum intensiven Zweikampf

Allerdings gab es zum Rückrundenauftakt einen kleinen Rückschlag, so musste Rabenstein doch die erste Saisonniederlage einstecken. Beim Ortsrivale TSV Ifa, der im Juniorenstadion des Sportforums spielte, unterlagen die Handwerker mit 0:1. Damit ist der schöne Fünf-Punkte-Vorsprung auf Fortuna Chemnitz plötzlich auf bescheidene zwei Pünktchen zusammen geschrumpft, sodass in der Rückrunde ein schöner Zweikampf der beiden Chemnitzer Titelanwärter zu erwarten ist.

Am 18. Mai treffen beide Kontrahenten direkt aufeinander. Das Hinspiel im November hatte Handwerk zuhause mit 2:1 für sich entscheiden können.