Warum Chemnitz so schön ist

Vernissage Ausstellung in der Galerie Roter Turm zeigt besondere Stadtansichten

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Foto: Haertelpress

Der wilde Kappelbach an der Zwickauer Straße, der Stadthallenpark im Sonnenuntergang, Karl Marx mit und ohne Hut, die Oper bei Nacht in bunten Farben beleuchtet, der Jakobikirchplatz mit neuem Wasserspiel, das Rathaus, der Rote Turm, ein Regenbogen über dem Schlossteich... Es gibt mehr als tausend schöne Gründe für die Chemnitzer City.

Negatives soll weniger Bedeutung haben

Vor über einem Jahr rief der Gastronom André Donath via Facebook auf einer Seite dazu auf, eben diese Gründe mit der Kamera festzuhalten und ins Netz zu stellen. "Das war mal wieder eine Zeit, in der negative Schlagzeile über Chemnitz die Runde machten. Da dachte ich mir - es muss einen Gegenpart geben", erzählt Donath. Seiner Ansicht nach werde in der Stadt Positives zu schnell zur Normalität, Negatives hingegen halte sich lange. "Dem wollte ich entgegensteuern."

Die besten Bilder wurden ausgewählt

Mittlerweile sind über 1.200 Fotos auf der Facebook-Seite hochgeladen worden. Dabei überwiegen stimmungsvolle Aufnahmen der stätdtischen Architektur. Mitte Mai hatte sich eine vierköpfige Jury - bestehend aus Initiator André Donath, dem neuen Generaldirektor der Kunstsammlungen Frédéric Bußmann, dem Künstler und Fotografen Andreas Mühe und dem Centermanager der Galerie Roter Turm Jörg Knöfel - getroffen, um die 40 besten Bilder für eine Ausstellung auszuwählen, die ab dem morgigen Donnerstag, 17 Uhr, in der Galerie Roter Turm zu sehen ist.

"Die Auswahl war nicht leicht, weil sehr viele gute Bilder dabei waren", so André Donath. Das Projekt auf Facebook könne aber weiterlaufen, ergänzt er. "Vielleicht fällt mir demnächst auch noch etwas anderes ein", kündigt der Chemnitzer an.