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Warum Frauen nichts zum Anziehen finden

ScienceSlam Wissenschaftler im Wettbewerb

Warum eigentlich finden Frauen trotz eines vollen Kleiderschranks nichts zum Anziehen? Und warum gelingt Männern das viel leichter, obwohl sie oft viel weniger Auswahl haben? Dieses Alltagsphänomens hat sich der Jenenser Informatiker Johannes Kretzschmar angenommen. Seine Lösungen präsentiert er am morgigen Donnerstag ab 20 Uhr im Fritz-Theater (Kirchhoffstraße 34-36) beim Chemnitzer ScienceSlam. ScienceSlam - das heißt Wissenschaft in anschaulicher und unterhaltsamer Form. Zehn Minuten haben die Forscher Zeit, sich und ihre Ergebnisse vorzustellen. Wer das besonders gut macht, gewinnt die Gunst des Publikums, um die es bei diesem Format vor allem geht: Denn die Zuschauer entscheiden, wer als Abendsieger den Saal verlässt. Kretzschmar dürfte ganz gute Chancen haben - bei den Deutschen Meisterschaften 2013 in Münster wurde er Dritter. "Nach Jahren im Schauspielhaus ziehen wir an einen neuen Ort", erklärt Jens Mühlstedt, Wissenschaftler an der TU Chemnitz, der als Moderator durch den Abend führen wird: "Das wird für uns aufregend - folgt uns das Publikum?". Mindestens noch ein weiterer Slam soll im Fritz-Theater stattfinden: am 29. Mai: "Dann hoffentlich auch wieder mit vielen Chemnitzer Forschern", so Mühlstedt.

Geslamt wird diese Woche auch noch einmal am Freitag im Weltecho. Da steht dann beim monatlichen "Wortscharmützel" weniger die Wissenschaft, dafür mehr die Literatur im Fokus. Doch auch hier haben sich die Organisatoren für dieses Mal etwas Besonderes ausgedacht: Im Wettbewerb stehen hier Texte zum Thema "Erotik". Um 21 Uhr geht dieser Slam am Freitag los.