Warum Oma Sieglinde dem Chemnitzer FC die Daumen drückt

Die Himmelblauen empfangen am 4. August den FSV Zwickau zum Bezirksderby

Chemnitz

Am 4. August wird es im eins Stadion -An der Gellertstraße heiß her gehen. Auf dem Rasen stehen sich am 3. Spieltag der Fußball-Regionalliga Nordost ab 19 Uhr der Chemnitzer FC und der FSV Zwickau beim sogenannten Bezirksderby gegenüber. Auch die Zuschauerränge dürften dann buchstäblich wackeln.

Bereits über 7000 Tickets verkauft

Bisher wurden für die Begegnung mehr als 7000 Karten abgesetzt. Das Ziel, vor 10.000 Fans zu spielen, scheint realistisch. Um Wartezeit und Gebühren zu sparen, sollten Tickets vor allem über den Online-Shop gekauft werden. Die Stadiontore und - kassen öffnen am Dienstag 17.30 Uhr.

Tabellenführer mahnt zur Vorsicht

Der CFC steht aktuell mit 6 Punkten und 7:0 Toren an der Tabellenspitze. „Nach zwei Siegen zum Auftakt lässt es sich natürlich leichter arbeiten. Jetzt müssen wir weitermachen, dürfen uns nicht auszuruhen“, erteilt CFC-Mittelfeldakteur Tom Baumgart jeglichen Träumereien eine Abfahrt. „Es sind erst zwei Spiele absolviert, da sagt die Tabelle noch gar nichts aus. Jeder, der den Spielplan lesen kann, weiß, was in den kommenden Wochen auf uns zukommt „, stellt der 28-Jährige klar. Denn nach dem Zwickau-Spiel geht die Reise für die Elf von Cheftrainer Benjamin Duda nach Halle, bevor der FC Erzgebirge Aue in Chemnitz gastiert. Es folgen die Spiele gegen Lok Leipzig und Jena.

Besondere Brisanz unter Flutlicht

Zunächst fiebern alle der Abendbegegnung unter Flutlicht gegen den FSV entgegen. „Natürlich freuen wir uns auf jedes Spiel in der Liga. Doch in einem Derby gegen Zwickau steckt natürlich noch etwas mehr Brisanz“, sagt Baumgart, der in der Jugendabteilung des CFC ausgebildet wurde, bis 2018 bei den Himmelblauen spielte und der 2024 zu seinen sportlichen Wurzeln zurückkehrte. Nach einer guten Vorbereitung fühle er sich aktuell gesundheitlich top und in Form. „Ich hoffe, dass hält weiter an“, so der Kicker.

Rückhalt aus der eigenen Familie

Der gebürtige Freiberger, der im mittelsächsischen Mulda aufwuchs, kann sich gegen Zwickau nicht nur der Unterstützung durch die Chemnitzer Fans sicher sein. Vielmehr wird auch der private „Fanclub Baumgart“ auf der Tribüne sitzen. „Meine Eltern und meine Frau sind auf jeden Fall dabei“, ist von ihm zu erfahren. Zudem verfolgt auch Sieglinde Krebs aus Brand- Erbisdorf das Geschehen, auch wenn sie nicht ins Stadion kommen wird. „Sie ist ein großer Fan von mir. Seit eh und je verfolgt Sieglinde meine Laufbahn, steht voll dahinter und unterstützt mich“, verrät Tom Baumgart, dass seine Oma immer die Daumen drückt, wenn er auf dem Fußballrasen steht.


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