Was den neuen CFC-Kapitän mit dem FC Liverpool verbindet

Duda wechselt zum 1. FC Lokomotive Leipzig

Chemnitz

Andreas Geipl hat seine bisherige Laufbahn ausschließlich im Süden der Republik verbracht. Mit seinem Wechsel zum Chemnitzer FC betritt der 34-Jährige mit seinem Engagement in der Fußball-Regionalliga Nordost sportliches Neuland.

Premiere im Trikot der Himmelblauen

Wenn die Himmelblauen zum Saisonauftakt am Samstag, 14 Uhr bei Hertha BSC II auflaufen, wird der Kicker die Kapitänsbinde tragen. „Es ehrt mich, dass ich zum Kapitän berufen wurde. Jetzt geht es darum, gut in die Runde zu starten“, meinte der Kicker, der im Landkreis Garmisch-Partenkirchen geboren wurde und aufgewachsen ist.

Die Vorbereitung sei aus seiner Sicht sehr gut gelaufen. „Unser Trainingslager in Österreich war zu diesem frühen Zeitpunkt genau richtig. Die Truppe ist von Woche zu Woche besser zusammengewachsen“, analysierte der Mittelfeldspieler.

Er hatte einst in seinem Heimatort mit dem Fußballspielen begonnen, kam im Alter von 11 Jahren bereits in die Nachwuchsabteilung des TSV 1860 München. Im Erwachsenenbereich spielte der zweifache Familienvater nach einer kurzen Zeit bei den „Sechzigern“ insgesamt 9 Jahre für Jahn Regensburg und drei Jahre für Heidenheim. Der Chemnitzer FC müsse den Vergleich mit anderen Vereinen nicht scheuen „Das Stadion ist top, das Trainingsgelände bietet alles, was du brauchst. Zudem ist die physiotherapeutische Abteilung stark aufgestellt“, lobte Geipl, der in seiner Freizeit gern mit Lego-Bausteinen hantiert.

Steven Gerrard als großes Vorbild

Sein sportliches Vorbild ist seit vielen Jahren Steven Gerrard, der einst mit dem FC Liverpool unzählige Erfolge feierte und mehrmals Englands Fußballer des Jahres wurde. „Mir hat immer imponiert, mit welcher Art und Weise Gerrard agierte und mit welchem Einsatz und Leidenschaft er auf dem Rasen zur Sache ging“, betonte der CFC-Kapitän. Mittlerweile habe der Neuzugang aus Bayern in Chemnitz eine kleine Wohnung bezogen.

Jetzt sei Geipl froh, dass die harte Vorbereitung vorbei ist. „Natürlich ist diese Phase enorm wichtig. Doch ich freue mich , dass es jetzt endlich um Punkte geht“, meinte der Kicker, der als Kind auch gern von den Bergen auf Abfahrtski Richtung Tal gerauscht ist. In Berlin dürften knapp 500 Fans der Himmelblauen dabei sein.

Personalplanung abgeschlossen

Wie Sportdirektor Chris Löwe mitteilte, sei die Personalplanung beim Chemnitzer FC grundsätzlich abgeschlossen. Unterdessen dreht sich bei der Liga -Konkurrenz das Personalkarussell. So wechselte zum Beispiel der 23-Jährige Torhüter Justin Duda von Eintracht Braunschweig zum amtierenden Meister der Regionalliga-Nordost , den 1. FC Lokomotive Leipzig.


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