Was Gesten alles ausdrücken können

Ausstellung Besondere Führungen im Industriemuseum im Januar

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Die Gesten-Ausstellung im Industriemuseum wird im Januar durch drei Vorträge bereichert. Foto: TU Chemnitz

Im Rahmen der Sonderausstellung "Gesten - gestern, heute, übermorgen", die noch bis zum 4. März im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz zu sehen ist, bieten Gestenforscher der TU Chemnitz im Januar drei besondere Führungen an. Zu Beginn gibt es einen Kurzvortrag, bei dem jeweils eine Geste im Mittelpunkt steht.

Die "Peace-oder Victory-Geste"

Am 7. Januar um 14 Uhr informiert Jana Bressem, Mitarbeiterin an der Professur für Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation und Leiterin der Arbeitsstelle für Gestenforschung und Sprechwissenschaft der TU Chemnitz, über die semantischen Unwägbarkeiten, historischen Hintergründe und allgemein über den Zusammenhang, in dem die Form einer Geste und ihre Bedeutung stehen.

Der sogenannten Peace- oder Victory-Geste widmet sich das Intro vom 10. Januar, 15.30 Uhr, mit dem Daniel Schöller, Mitarbeiter im der Ausstellung vorausgegangenen Forschungsprojekt Manuact, in die Führung einleitet: Man mache eine Faust und strecke Zeige- und Mittelfinger so, dass sie ein "V" bilden. Hier komme es ganz wesentlich auf die Ausrichtung an. Denn wenn die Handfläche dabei zu einem selbst gewendet ist, bekommt man unter Umständen nicht einfach zwei Bier.

"Halt! Stopp!"

Am 21. Januar um 14 Uhr wird es dann etwas unverfänglicher. Mit der Weghalten-Geste, die "Halt! Stopp! Ich fühle mich gemobbt", symbolisiert.

Darüber hinaus werden zum Tag der offenen Tür der TU Chemnitz am 11. Januar allen interessierten Schülerinnen und Schülern zwei kostenlose Führungen durch die Ausstellung angeboten.



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