Was ist 2026 am Chemnitzer Schloßteich geplant?

Bürgerdialog zur Entwicklung und Sanierung des Schloßteichareals

Chemnitz

Interessierte Anwohner sind am Dienstag, 3. März, von 17 bis 18.30 Uhr, zum nächsten Bürgerdialog ins Bürgerzentrum Leipziger Straße 39 eingeladen.

Geplante Maßnahmen

Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen der aktuelle Stand des Sanierungs- und Entwicklungskonzeptes für das Schloßteichareal und die geplanten Maßnahmen, die ab 2026 umgesetzt werden sollen, stehen. „In den Blick kommen außerdem die Einbeziehung des Teilstücks Bergstraße zwischen Konkordiapark und Schloßteichpark in die Parkstruktur sowie die Wiederbelebung des Toilettenhäuschens an der Bergstraße“, kündigen Antje Richter und Annett Illert von der Bürgerplattform Chemnitz Mitte-West an. Begleitet wird die Veranstaltung von Vertretern der Stadt, die über die bisherigen Planungen informieren und für Fragen der Bürger zur Verfügung stehen.

Beliebtestes Ausflugsziel

Die denkmalgeschützten Schloßteichanlagen zählen zu den beliebtesten innerstädtischen Ausflugszielen der Chemnitzer. Als grüner Mittelpunkt der Stadt bieten sich hier vielfältige Nutzungsmöglichkeiten - von Spaziergang über Sport, grillen bis hin zur Nutzung des Spielplatzes und des Pavillons. Auch zahlreiche Tierarten wie Enten, Haubentaucher und Graureiher, prägen den Naturraum. Darüber hinaus ist das Areal ein etablierter Veranstaltungsort, an dem Formate wie das „Fuego a la Isla“ oder das Kosmos-Festival Musik, Tanz und Kleinkunst in die Parkanlage bringen.

Beliebtheit und Herausforderungen

Die hohe Beliebtheit des Schloßteichs bringe jedoch auch Herausforderungen mit sich: Enge Wege, Vermüllung, informelle Trampelpfade und Vandalismus belasten das Areal und verdeutlichen die Notwendigkeit einer behutsamen und nachhaltigen Weiterentwicklung. Der Termin am 3. März ist bereits der vierte Bürgerdialog zur künftigen Entwicklung der Schloßteichanlagen. „Die bisherigen Dialoge in den Jahren 2022 und 2023 haben gezeigt, wie wertvoll die Anregungen und Ideen der Bürgerschaft für die Planungsarbeit sind, viele davon sind bereits in das aktuelle Konzept eingeflossen“, so die Initiatoren.

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