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Was sagt die Studienlage in Bezug auf gesundheitliche Wirkungen des CBD-Öl?

CBD ist in aller Munde. Es scheint das neue Allheilmittel zu sein, was natürlich auf der einen Seite gut ist, auf der anderen Seite jedoch Skepsis weckt. Zu häufig nutzten Scharlatane in der Vergangenheit Präparate und Mittel, priesen ihre schier wundersame Wirkung an, nur, damit oft verzweifelte Kunden darauf hereinfielen. Leider wirken vereinzelt Meldungen über das CBD-Öl ähnlich übertrieben und Verbraucher fragen sich nun, was es mit dem Öl wirklich auf sich hat. Wann hilft es, wobei hilft es?

Schmerzen lindern mit CBD

Die positive Wirkung von CBD-Öl auf Schmerzen wird überaus häufig genannt. So soll es bei Kopfschmerzen, aber auch bei Glieder- und Gelenkschmerzen helfen. Besonders interessant ist jedoch, dass Cannabidiol offenbar einen guten Effekt bei chronischen Schmerzen hat. Unter chronischen Schmerzen werden die Schmerztypen verstanden, die über einen längeren Zeitraum bestehen und/oder überaus häufig wiederkommen. Arthrose ist wohl das bekannteste Beispiel. Aber woran liegt das?

  • Eigenschaften - Cannabidiol besitzt sowohl schmerzhemmende als auch entzündungshemmende Eigenschaften. Gerade bei chronischen Schmerzerkrankungen wie Arthrose rühren die Schmerzen von einem entzündlichen Prozess im Gelenk her, der den Abbauprozess des Knorpels begleitet. Wird der Entzündung entgegengewirkt, nimmt die Schmerzlast ab.
     
  • Einsatzmöglichkeiten - neben Arthrose wird auch die Arthritis genannt. Zudem hilft CBD angeblich bei Rheuma, Multipler Sklerose und scheint beim Restless Legs Syndrom positive Wirkungen zu entfalten. Dasselbe gilt übrigens für die Fibromyalgie. Bei der Nervenerkrankung wirken einfache Schmerzmittel nicht, CBD-Öl schlägt mitunter bei Betroffenen jedoch an.

Ängste und Unruhe mindern

Auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen und Symptome zeichnet sich gleichfalls ein positives Bild. Wichtig ist hier jedoch, dass bislang unbehandelte Personen nicht einfach CBD-Öl einnehmen sollten, da die Ursache des Problems gefunden werden muss. Aber für welche psychischen Symptome eignet sich CBD? Ein Überblick:

  • Ängste - unbestimmte Ängste können mit CBD gelöst werden. Auf diesem Gebiet zeigt sich allerdings deutlich, dass auch an der Ursache gearbeitet werden muss. CBD hat eine beruhigende Wirkung, durch die die Ängste nicht mehr als so belastend wahrgenommen werden.
     
  • Schlaf - dank seiner beruhigenden Wirkung unterstützt CBD-Öl den gesunden Schlaf. Sollten Schlafstörungen jedoch über mehr als vier Wochen anhalten, ist allgemein ein Arzt zu konsultieren. 
     
  • Unruhe - hier ist die sogenannte innere Unruhe gemeint. Auch sie lässt sich durch die beruhigende Wirkung von CBD mindern. Dies kann in etlichen Situationen sinnvoll sein, beispielsweise vor Meetings oder Prüfungen, um doch noch ausreichend Schlaf zu finden. 
     
  • Depressionen - auch hier wirkt CBD-Öl positiv. Cannabidiol greift direkt in den Steuerungsprozess wichtiger Botenstoffe im Hirn ein, beispielsweise auf das Serotonin. Bei depressiven Erkrankungen ist der Serotoninspiegel oft gestört und zu niedrig. CBD-Öl kann helfen, den Spiegel anzuheben.

Wichtig ist, gerade bei Depressionen und Krankheiten, die mit depressiven Phasen einhergehen, nicht auf eigene Faust zu agieren oder gar ohne Rücksprache mit einem behandelnden Arzt die bisherigen Medikamente abzusetzen. In Verbindung mit üblichen Antidepressiva und anderen Medikamenten zur Behandlung von Depressionen könnten Wechselwirkungen auftreten. Zudem sollten Verbraucher sich vorher genau über die Reinheit und weitere wichtige Aspekte des Produkts CBD Öl informieren.

Epilepsie

Bislang zeigen sich in Versuchsgruppen gerade bei zwei Epilepsieformen gute Ergebnisse: Dravest-Syndrom und Lennox-Gastaut-Syndrom. Diese Epilepsieformen starten meist im Kindesalter und sind von einem schweren Verlauf geprägt. Die Ergebnisse aus der Gruppe zeigen:

  • Nebenwirkungen - es gab bei rund drei Viertel der Testenden unerwünschte Nebenwirkungen. Ob diese nun speziell an einer Interaktion mit anderen Medikamenten liegen, ist nicht bekannt. Die Serumkonzentration von Antiepileptika wie Clobazam, Valproat und Lamotrigin war unter CBD-Einnahme erhöht.
     
  • Wirksamkeit - unklar ist, inwieweit sich CBD bei weiteren Formen der Epilepsie auswirkt. Es gibt jedoch Hinweise, dass eine Wirksamkeit besteht, nur fehlen bislang die aussagekräftigen Belege.

Auch bei einer epileptischen Erkrankung gilt, dass Betroffene keinesfalls ohne vorherige Rücksprache CBD einsetzen oder gar ihre bisherigen Medikamente absetzen dürfen.

Anwendung bei Essstörungen

Es offenbart sich, dass Cannabidoide bei der Behandlung von Essstörungen helfen können. Gerade bei der Anorexie, allgemein als Magersucht bekannt, zeigt sich, dass nicht nur der Appetit angeregt wird, sondern die allgemein beruhigende Wirkung sich positiv auf die Psyche der Erkrankten auswirkt:

  • Hemmung - die Einnahme von CBD unterstützt Patienten auf dem Weg, die Nahrungsaufnahme nicht als negativ zu betrachten und eventuelle selbstschädigende Verhaltensweisen wie Erbrechen auszuüben.
     
  • Appetitanregung - die Stimulierung des natürlichen Hungergefühls ist ein großer Baustein während der Behandlung.

Doch gerade bei teils lebensbedrohlichen Erkrankungen wie der Magersucht ist es unheimlich wichtig, nicht allein auf das Cannabidiol zu vertrauen, sondern an den Ursachen und Gründen für die Erkrankung zu arbeiten.

Als begleitende Therapie

Es gibt Studien dazu, dass sich CBD tatsächlich in der Krebsbehandlung selbst positiv auszeichnet. Bei einer speziellen Art eines Hirntumors kann das Mittel ebenso direkt auf den Krebs einwirken, wie bei einer Form von Brustkrebs. Eine konventionelle Therapie kann CBD jedoch nach der jetzigen Faktenlage keinesfalls ersetzen. Dennoch:

  • Bei Chemotherapien - CBD hat ein sehr breites Wirkungsspektrum, das von der Schmerzlinderung bis hin zur Appetitanregung reicht. Zugleich ist bekannt, dass Cannabinoide die Begleiterscheinungen einer Chemotherapie abschwächen können.
     
  • Psychische Wirkung - Ängste, Unruhe, Depressionen, Schlafstörungen - all dies sind Nebenerscheinungen, über die viele Krebspatienten während ihrer Therapie klagen. CBD soll diese Probleme abschwächen können.
     
  • Immunsystem - CBD stärkt das Immunsystem. Da die chemotherapeutische Behandlung automatisch das körpereigene Immunsystem schwächt und Patienten somit angreifbarer sind, ist eine allgemein Stärkung durch CBD natürlich vorteilhaft.

Auch in diesem Fall gilt: Keine Einnahme ohne die Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.

CBD bietet viele Möglichkeiten

CBD in all seinen Formen, also auch als Öl, hat ein sehr breites Wirkungsspektrum. Leider sind die Studien, gerade im Vergleich mit herkömmlichen Mitteln, nicht weit fortgeschritten, da die Cannabispflanze in den letzten Jahrzehnten kaum medizinisch untersucht wurde. Betroffene sollten bei Interesse aber unbedingt ihren Arzt ansprechen und nachfragen, ob sie CBD-Öl ausprobieren können.