Was wächst da eigentlich?

Gartenfachmarkt Günter Kochan bestimmt am Freitag Apfelsorten der Besucher

Sie schmecken mal süß, mal saftig oder verwöhnen den Gaumen mit einer fein-säuerlichen Note. Doch egal mit welchen Aromen die gesunden Früchte auftrumpfen, sie sind derzeit vor allem bei Hobbygärtnern in aller Munde. Denn die Zeit ist reif für die Apfelernte! Dabei fragt sich so mancher Kleingärtner nicht selten, welche Sorten eigentlich an seinen Bäumen hängen. "Kein Problem", sagt Günter Kochan. "Kommen Sie am Freitag zwischen 9 und 18 Uhr einfach in den Gartenfachmarkt an der Zschopauer Straße und lassen Sie von uns ihre Apfelsorten bestimmen", lädt der 68-Jährige ein. Als Pomologe möchte sich Günter Kochan zwar nicht bezeichnen, doch mit seiner mehr als 50-jährigen Anbau-Erfahrung kennt er sich in dem Metier bestens aus. "Einige Apfelsorten erkenne ich auf den ersten Blick. Eine tiefliegende Blüte ist nicht selten ein Indiz dafür, dass es sich um den Herbstapfel 'Prinz Albrecht von Preußen' handelt. Andere Sorten sind ungleich schwerer zu erkennen. Da hilft nur eines: aufschneiden und die Kerne analysieren. Das Kerngehäuse eines Apfels gibt nämlich am besten Auskunft darüber, um welche Sorte es sich handelt." Darüber hinaus erfahren Besucher am Freitag mehr über sogenannte Re- und Pi-Sorten. Die widerstandsfähigen Re-Sorten sind in den letzten Jahrzehnten zum Inbegriff für Apfelsorten mit Mehrfach-Resistenzen geworden. Die Pi-Sorten sind robuste Apfelsorten mit geschmacklich herausragenden Früchten. Zu den Re-Sorten zählt übrigens Günter Kochans Lieblingssorte "Reanda" - ein Apfel, den auch die Saftindustrie schon für sich entdeckt hat. Welche Äpfel der Experte für den Anbau im eigenen Garten empfiehlt und wie Hobbygärtner bis zu 15 verschiedene Sorten an einem Baum realisieren können, erfahren Interessierte am Freitag im Gartenfachmarkt an der Zschopauer Straße.