Was wird aus der Schlossteichinsel in Chemnitz?

Stadtrat Neue Konzeption steht auf der Tagesordnung

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Pavillon und Vorplatz sollen erneuert werden, damit hier bald wieder kulturelles Leben möglich ist. Foto: Steffi Hofmann

Sie gilt als grüne Oase inmitten des Schlossteiches und könnte ideale Bedingungen für Kulturangebote, wie Konzerte, Lesungen und Festivals bieten, die im Einklang mit der historischen Parkanlage eine besondere Wirkung erzielen - die 1,7 Hektar große Chemnitzer Schlossteichinsel. Seit geraumer Zeit säumen Bauzäune den Pavillon. Und seit Jahren setzt sich eine Initiative für die Sanierung dessen ein. Heute nun steht die Konzeption für das Areal auf der Tagesordnung der Chemnitzer Stadträte.

"Mit der Sanierung des Pavillons besteht die Chance, die Schlossteichinsel für kulturelle Veranstaltungen neu zu beleben und fest im Chemnitzer Kulturleben zu verankern", heißt es in der Beschlussvorlage. Um dies zu erreichen, sei die Erarbeitung eines Betreiberkonzeptes unter Betrachtung der verschiedenen Nutzungsinteressen notwendig.

Großes Müllproblem auf der Schlossteichinsel

Zum Maßnahmenkatalog, der für dieses und nächstes Jahr aufgestellt wurde, gehören unter anderem eine teilweise Neuverlegung beziehungsweise Neuverfugung der Natursteinbeläge des Festplatzes, da sie streckenweise eine Unfallgefahr darstellten. Da im vergangenen Jahr die Schlossteichinsel auch mit einem Müllproblem zu kämpfen hatte, soll künftig in drei- bis siebentägigem Reinigungs- und Papierkorbentleerungsturnus pro Woche über den ASR diesbezüglich Sauberkeit und Ordnung herrschen. Zu erwarten seien Kosten dafür in Höhe von etwa 48.000 Euro.

Geprüft werden sollen laut Maßnahmenkatalog auch die Möglichkeiten, wo innerhalb der Schlossteichanlagen zukünftig die Installation eines Wasser-/ und Abwasseranschlusses sinnvoll und wirtschaftlich ist. Die Installation wird wegen der Insellage als "sehr aufwendig" beschrieben.