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Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen auch 2019 verboten

Trockenheit Bußgeld bis zu 50.000 Euro droht

Das zweite Jahr infolge verhängt die Stadt aufgrund anhaltender Trockenheit ein Verbot für die Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen. Die Wasserstände in den Chemnitzer Gewässern sind derzeitig sehr niedrig, ein vollständiges Trockenfallen würde wasserabhängige Pflanzen und Tiere gefährden. Doch bereits durch niedrige Wasserstände und steigende Wassertemperaturen sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers.

Verstoß kann teuer werden

 

Das mindert die Selbstreinigungskraft der Gewässer. Algen vermehren sich, Fische und Kleinstlebewesen sterben. Ein Abpumpen oder Ableiten von Wasser aus den Bächen würde diese Situation noch verschärfen. In diesem Zusammenhang weist die Untere Wasserbehörde darauf hin, dass es generell untersagt ist, Wasser mittels Pumpvorrichtungen zu entnehmen und dies in jedem Fall einer Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde bedarf. Auch das im Regelfall zulässige Schöpfen mit Handgefäßen - sogenannter Gemeingebrauch - sollte derzeit unterbleiben. Dies gilt auch für die Entnahme durch Eigentümer und Nutzer von Grundstücken an Bächen, Kleingärtner und Kleingartenvereine. Werden bei Gewässerkontrollen Verstöße festgestellt, könne dies als Ordnungswidrigkeit geahndet werden und ein Bußgeld von 1.000 bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen, informiert die Stadt.



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