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Chemnitz

"Weihnachtsmarkt ohne Überraschungen"

Endspurt Bis Sonntag herrscht noch Advents-Treiben in der Innenstadt

Das Regenwetter der vergangenen Wochen machte in diesem Jahr für viele den Weihnachtsmarkt-Besuch zu einem eher nassen Vergnügen. "Mit Regenschirm in der Hand lässt es sich nun mal nicht so gut essen", bringt es ein Gastronomiehändler auf den Punkt. Auch die Schausteller sind mit der Resonanz bisher wenig zufrieden.

Kulinarische Vielfalt erwünscht

Und was sagen die Besucher? "Wenn man nach Chemnitz kommt, weiß man, was einen erwartet. Großartige Überraschungen gehören eher nicht dazu", so Nico Riedel aus Stollberg. Ihm gefalle am besten der mittelalterliche Teil in der Inneren Klosterstraße. "Und dass es dort jetzt mehr Restaurants gibt. Die waren bei dem nasskalten Wetter ziemlich praktisch zum Aufwärmen", ergänzt er. Markt-Besucherin Eva Meyer wünscht sich ein breiteres veganes Angebot. "Man muss sich immer durchfragen, um überhaupt erstmal etwas zu finden", kritisiert sie.

Endspurt

Noch bis zum Sonntag 20 Uhr hat der Chemnitzer Weihnachtsmarkt in der Innenstadt geöffnet. Besondere Anziehungspunkte sind die fünfstöckige Weihnachtspyramide, der original erzgebirgische Schwibbogen, die Spieldose, der Nussknacker und Schneemann sowie der riesige, mit Lichterketten behangene Weihnachtsbaum. Bereits seit 1986 dreht sich die zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide in der Adventszeit auf dem Neumarkt.

Am letzten Tag des Marktes, dem 23. Dezember, ist um 13 Uhr auf der Bühne "Frau Holle & das kleine Rentier Rudolph" zu sehen. 14.30 Uhr startet ein Konzert der Lichtensteiner Turmbläser. Um 17 Uhr kommt zum letzten Mal der Weihnachtsmann auf die Märchenbühne. Kinder erwartet ein Advents-Programm, gestaltet vom Fritz Theater. Ab 18.30 Uhr schließlich noch festliche Bläsermusik der Chemnitzer Posaunenchöre.



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