Weihnachtsmarktsaison in Chemnitz endet

Bilanz Besucher und Händler ziehen ihr Resümee

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Besonders an den Wochenenden strömten die Menschen auf den Weihnachtsmarkt. Foto: Steffi Hofmann

Zwar ist der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ein bisschen kürzer als sonst, doch die Händler zeigen sich insgesamt zufrieden mit der Resonanz. Ob kulinarische Spezialitäten vom Gulasch bis hin zu den gebrannten Mandeln, erzgebirgischer Weihnachtskunst oder Fahrgeschäften - das Fazit fällt positiv aus.

Und was sagen die Besucher?

"Wir kommen jedes Jahr gern auf den Chemnitzer Weihnachtsmarkt, weil sich hier alles so schön verteilt und es nicht so ein Gedränge wie auf anderen Märkten ist", erzählte Irene Meyer, die mit ihrem Mann aus Dresden zu Besuch war.

Die Aufteilung der Buden auf verschiedene Flächen lobten die Dresdner besonders. So auch Patrick Lorz, der mit seiner Familie aus dem Erzgebirge kam. "Der mittelalterliche Bereich gefällt uns am besten", so der junge Mann. Auch das Preis-Leistungsverhältnis sei in Ordnung, betonten die Lorzs.

Mehr Abwechslung wäre wünschenswert

Ein bisschen mehr Abwechslung wünscht sich hingegen eine Rentnerin aus Chemnitz. "Ich habe das Gefühl, dass die Stände und Buden jedes Jahr an derselben Stellen stehen", sagte sie. Als Rentnerin sei sie zwei bis drei Mal in der Woche auf dem Weihnachtsmarkt. "Mir fehlt die Überraschung."

Noch bis 20 Uhr hat der Weihnachtsmarkt am heutigen Samstag geöffnet. Besondere Anziehungspunkte sind die fünfstöckige Weihnachtspyramide, der original erzgebirgische Schwibbogen, die Spieldose, der Nussknacker und Schneemann sowie der riesige, mit Lichterketten behangene Weihnachtsbaum.

Bereits seit 1986 dreht sich die zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide in der Adventszeit auf dem Chemnitzer Neumarkt. Auf fünf Etagen stellen 24 Figuren den Alltag im Erzgebirge dar. Besonders typisch dabei sind der Waldarbeiter, der Jäger, das Reiterlein, die Kurrendesänger und die Bergmänner.