Weihnachtsspiel ist begehrt

Basketball Niners müssen gegen Ex-Bundesligist Trier ran

Im letzten ProA-Heimspiel des Jahres in der Richard-Hartmann-Halle empfangen die Niners am Samstagabend (Beginn: 19 Uhr) den letztjährigen Bundesligisten Trier. Die Moselstädter, in der Beletage noch unter TBB firmierend, starteten als Gladiators im Sommer den Neuanfang in der zweithöchsten Spielklasse. Punktgleich mit Chemnitz kämpft das Team von Trainer Marco van den Berg um die Playoffteilnahme. Mit dem 76:67-Auswärtssieg in Gotha am letzten Wochenende setzten die Gladiatoren ein erstes Ausrufezeichen. Eckpfeiler des Teams sind die Amerikaner Brandon Spearman und Dwayne Evans. Außerdem wurde vor wenigen Tagen Jack Eggleston nachverpflichtet, der in Usti nicht auf die Beine kam und nun wieder in der ProA gelandet ist. Auch der ehemalige Vechtaer Kevin Smit ist nicht zu unterschätzen. "Wir können hier zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten einfahren", ist sich Niners-Coach Rodrigo Pastore der wichtigen Aufgabe bewusst. Allerdings ist eine bessere Chancenverwertung und konzentriertere Mannschaftsleistung als in Hanau vonnöten. "Wir müssen vor allem in der Defensive einen Zahn zulegen", sieht der Argentinier die Verteidigung als Schlüssel zum Sieg. Dabei muss jeder Spieler für seinen Nebenmann kämpfen, da Stacy Wilson weiterhin ausfällt. Der Aufbauspieler leidet an einer Adduktorenverletzung. Da ist es gut, wenn auch Spieler aus der zweiten Reihe wie Daniel Mixich Verantwortung übernehmen. Der Youngster hatte in Hanau mit sieben Punkten überzeugt.

Derweil laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsspiel am 19. Dezember in der Chemnitz-Arena gegen Gotha auf Hochtouren. "Wir haben schon 3500 Tickets verkauft", sagt Manager Marcus Albanus. Mit großer Sicherheit werden also weit über 4.000 Fans in die Arena strömen. Mit diesem Event wollen sich die Niners auf ein neues, höheres Level heben und schon mal austesten, ob die Chemnitzer Bedingungen für höherklassigen Basketball stimmig sind.